Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Webdesign: Photoshop könnte CSS-Generator werden

CSS3 könnte im Webdesign Bitmapgrafiken Konkurrenz machen. Das könnte eine Bedrohung für Adobes Flaggschiffprodukt Photoshop werden - aber auch eine große Chance, wie Adobe-Mitarbeiter John Nack in einem Blogeintrag schreibt. Künftige Photoshop-Generationen könnten CSS selbst erzeugen.
/ Andreas Donath
128 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Cascading Style Sheets könnten einige Webgrafiken ersetzen - wie die iOS-Icons(öffnet im neuen Fenster) von Louis Harboe zeigen. Auch Håkon Wium Lie(öffnet im neuen Fenster) von Opera schätzt, dass künftig mit CSS3 die Hälfte der Webgrafiken ersetzt wird. Nun stellt sich die Frage, ob Adobe selbst CSS-Werkzeuge in Photoshop einbindet.

Nack schlägt vor, mit Photoshop künftig HTML zu erzeugen (zum Beispiel über HTML Layers(öffnet im neuen Fenster) ), oder eine Exportfunktion zu entwickeln, mit der ausgewählte Bereiche wie Verläufe, Rahmen, Hintergründe oder Schatten als HTML/CSS ausgegeben werden können. Wie das allerdings im Einzelnen realisiert werden soll, ließ Nack offen.

Adobe setzt in der Creative Suite CS5 bereits die HTML-Rendering-Engine Webkit ein, so dass Entwickler Erweiterungen für Photoshop & Co. mit Webtechnik wie HTML5 schreiben können.

Kritisch merkte der Adobe-Mitarbeiter an, dass es keine Alternative sei, von Adobe Photoshop oder Illustrator auf Fireworks(öffnet im neuen Fenster) zu wechseln. Das Programm wird ebenfalls von Adobe entwickelt. Das Programm kann Bitmaps und Vektorgrafiken bearbeiten und besitzt wie Photoshop Ebenen, Filter und kann HTML-Code und zerteilte Grafiken exportieren.


Relevante Themen