Abo
  • Services:
Anzeige

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Bundestag soll Killerspiele verbieten

Das nach dem Amoklauf in Winnenden gegründete Aktionsbündnis der betroffenen Familien fordert den Deutschen Bundestag auf, ein "Verbot von Killerspielen [zu beschließen], die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden".

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Prävention weitere Gewalttaten in Schulen zu verhindern. Dazu wurde mittlerweile eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet, die sich gegen Gewalt an Schulen einsetzt.

In einem Appell an den Deutschen Bundestag fordert das Aktionsbündnis nun in zwei Bereichen konkrete Verbote: Neben einem generellen Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen sowie einem Verbot für Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten sollen auch sogenannte Killerspiele verboten werden.

Anzeige

"Trotz Multikausalität gibt es signifikante Besonderheiten, die eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen", argumentiert das Aktionsbündnis. Dabei sei die Verfügbarkeit von Schusswaffen ein sehr hoher Risikofaktor. Gleiches gelte für gewaltverherrlichende Medien, "insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen".

Zudem verfügten die Täter über enorme Treffsicherheit, "was auf eine jahrelange Übung mit Schusswaffen und gewaltrelevanten Computerspielen zurückzuführen ist", heißt es in dem Appell an den Deutschen Bundestag. Als Killerspiele werden dabei Computerspiele definiert, "die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben".

Die bestehenden Verbotsregelungen schützen nach Meinung des Aktionsbündnisses nicht ausreichend vor "menschenverachtenden Gewaltspielen". Auch sei die Indizierung und restriktive Altersfreigabe nicht ausreichend, um solche "Spiele vom Markt zu drängen". Um dieses Ziel zu erreichen, reiche es nicht aus, die Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele zu beschränken. Vielmehr sei ein Herstellungsverbot notwendig.


eye home zur Startseite
spanther 18. Jul 2010

Ähm wohl kaum! O.o Es gibt ja wohl schon mehr als genug Gesetze!!! Nur die Einhaltung...

spanther 18. Jul 2010

Ebenso Schwachsinn... GARNICHTS sollte verboten werden! Verbote helfen überhaupt...

spanther 18. Jul 2010

Jede Schnur kann als Waffe dienen. Wenn du "Waffen" verbieten willst, musst du den...

spanther 18. Jul 2010

Mobbing Prävention kostet aber Geld. Geld das der Staat nicht mehr hat (denn er gibt es...

spanther 18. Jul 2010

Warst du schon mal beim Bund? Warst du auch mal Live "mit dabei" in einem Paintball...


Opinio / 05. Jul 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GreenIT Das Systemhaus GmbH, Dortmund
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Consultix GmbH, Bremen
  4. Assure Consulting GmbH, Wehrheim


Anzeige
Blu-ray-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Banking-App

    Outbank im Insolvenzverfahren

  2. Glasfaser

    Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck

  3. Offene Konsole

    Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

  4. Autoversicherungen

    HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

  5. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  6. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  7. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  8. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  9. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  10. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. iZugar 220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt
  2. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  3. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Big Four Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt
  2. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  3. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  1. Re: Wie verhält sich so etwas auf einem Mac mit...

    nachgefragt | 22:17

  2. Re: Analogabschaltung tut ihr übriges

    nille02 | 22:15

  3. Discovery macht (fast) alles richtig

    ArcherV | 22:14

  4. Re: Da dürfte Valve nichts dagegen haben

    Doomhammer | 22:14

  5. Re: Virus macht Rechner putt

    Scorcher24 | 22:12


  1. 19:13

  2. 18:36

  3. 17:20

  4. 17:00

  5. 16:44

  6. 16:33

  7. 16:02

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel