• IT-Karriere:
  • Services:

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Bundestag soll Killerspiele verbieten

Das nach dem Amoklauf in Winnenden gegründete Aktionsbündnis der betroffenen Familien fordert den Deutschen Bundestag auf, ein "Verbot von Killerspielen [zu beschließen], die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden".

Artikel veröffentlicht am ,

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Prävention weitere Gewalttaten in Schulen zu verhindern. Dazu wurde mittlerweile eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet, die sich gegen Gewalt an Schulen einsetzt.

Stellenmarkt
  1. GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG, Radevormwald
  2. INIT Group, Karlsruhe

In einem Appell an den Deutschen Bundestag fordert das Aktionsbündnis nun in zwei Bereichen konkrete Verbote: Neben einem generellen Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen sowie einem Verbot für Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten sollen auch sogenannte Killerspiele verboten werden.

"Trotz Multikausalität gibt es signifikante Besonderheiten, die eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen", argumentiert das Aktionsbündnis. Dabei sei die Verfügbarkeit von Schusswaffen ein sehr hoher Risikofaktor. Gleiches gelte für gewaltverherrlichende Medien, "insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen".

Zudem verfügten die Täter über enorme Treffsicherheit, "was auf eine jahrelange Übung mit Schusswaffen und gewaltrelevanten Computerspielen zurückzuführen ist", heißt es in dem Appell an den Deutschen Bundestag. Als Killerspiele werden dabei Computerspiele definiert, "die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben".

Die bestehenden Verbotsregelungen schützen nach Meinung des Aktionsbündnisses nicht ausreichend vor "menschenverachtenden Gewaltspielen". Auch sei die Indizierung und restriktive Altersfreigabe nicht ausreichend, um solche "Spiele vom Markt zu drängen". Um dieses Ziel zu erreichen, reiche es nicht aus, die Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele zu beschränken. Vielmehr sei ein Herstellungsverbot notwendig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

spanther 18. Jul 2010

Ähm wohl kaum! O.o Es gibt ja wohl schon mehr als genug Gesetze!!! Nur die Einhaltung...

spanther 18. Jul 2010

Ebenso Schwachsinn... GARNICHTS sollte verboten werden! Verbote helfen überhaupt...

spanther 18. Jul 2010

Jede Schnur kann als Waffe dienen. Wenn du "Waffen" verbieten willst, musst du den...

spanther 18. Jul 2010

Mobbing Prävention kostet aber Geld. Geld das der Staat nicht mehr hat (denn er gibt es...

spanther 18. Jul 2010

Warst du schon mal beim Bund? Warst du auch mal Live "mit dabei" in einem Paintball...


Folgen Sie uns
       


Playstation 5 ausgepackt

Im Video packt Golem.de aus: Nämlich die Playstation 5 von Sony.

Playstation 5 ausgepackt Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
    5G
    Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

    Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
    Eine Recherche von Achim Sawall

    1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
    2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
    3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

      •  /