Sicherheitssoftware

IBM kauft Bigfix

Mit dem Kauf von Bigfix baut IBM sein Angebot an Sicherheitssoftware aus. Bigfix schafft auf einer Oberfläche den Überblick, ob alle Rechner im Firmennetzwerk über aktuelle Sicherheitsupdates und Bugfixes verfügen.

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Sicherheitssoftware: IBM kauft Bigfix

IBM hat das Softwareunternehmen Bigfix übernommen. Bigfix wurde 1997 gegründet und ist Anbieter von Software für Sicherheitskonfigurationsmanagement und -services in Unternehmen. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Nachrichtenagentur Bloomberg erfuhr aus Unternehmenskreisen, dass IBM circa 400 Millionen US-Dollar gezahlt hat.

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Die Bigfix-Software verteilt die Managementinformationen auf die Computersysteme. Bigfix setzt einen Client-Agent für die Management-Infrastruktur ein. Unabhängig von der Konnektivität soll so die kontinuierliche Prüfung und Umsetzung der Sicherheitskonfigurationen auf den Endpoints sichergestellt werden. Überprüft wird dabei, ob jeder Computer im Unternehmensnetzwerk mit den aktuellen Sicherheitsfixes und Updates versorgt ist. Dabei sollen bis zu 500.000 Rechner zeitgleich aktualisiert werden können. Bigfix verwaltet diese Funktionen zentral für Windows-, Mac-, Unix- und Linux-Betriebssysteme. Die Software kann die Rechner auch zentral gesteuert herunterfahren, um Energie zu sparen. Auch die Druckernutzung in großen Unternehmen kann so zentral überwacht werden.

Kette von 60 Übernahmen im Softwarebereich

Das Privatunternehmen Bigfix mit Sitz im kalifornischen Emeryville hat 200 Beschäftigte und 700 Kunden, darunter auch die Suntrust Bank. Die Übernahme durch IBM soll noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Al Zollar, Generalmanager bei IBM Tivoli Software, erklärte, Bigfix-Produkte sollten besonders in Rechenzentren eingesetzt werden. Bigfix wird in die IBM Software Group eingegliedert, die seit 2003 circa 60 Übernahmen getätigt hat.

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