ITA Software

Google wird Flugticketsuchmaschine

Google übernimmt den Anbieter von Flugreisensuchsoftware ITA Software. Da das Unternehmen auch die Reisesuche von Microsofts Bing und andere Anbieter mit Daten beliefert, könnte es Probleme mit der Wettbewerbsbehörde geben.

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Google kauft für 700 Millionen US-Dollar das Unternehmen ITA Software. Über die Übernahme wurde seit Ende März 2010 verhandelt, Golem.de berichtete. ITA Software ist Entwickler von Flugreisensuchsoftware und Softwarelösungen für Ticketbuchungen in der Tourismusindustrie. "Wenn wir die Übernahme von ITA abgeschlossen haben, werden wir neue vereinfachte Tools für die Flugsuche herausbringen, die Flugoptionen und -Preise vergleichen und schnell zu einer Seite weiterleiten, wo Tickets gekauft werden können", gab Marissa Mayer bekannt, sie ist Vice President für Search Products bei Google.

ITA stellt auch Flug- und Ticketreservierungsinformationen für die Reisesuchmaschinen Kayak.com, Orbitz.com und die Reisesuche von Microsofts Bing bereit. "Google wird alle bestehende Abkommen fortführen und freut sich auf neue Partner", sagte Mayer. "Da sich die Onlineflugsuche rasant weiterentwickelt, sehen wir Raum für mehr Wettbewerb und mehr Innovation."

Kayak-Marketingchef Robert Birge hat bereits angekündigt, dass er in der Übernahme von ITA Software durch Google ein Potenzial für Wettbewerbsverletzungen sieht. Auch andere Unternehmen in der Reisebranche seien besorgt über die Machtkonzentration, sagte Birge, dessen Unternehmen ebenfalls versucht haben soll, ITA zu kaufen.

ITAs Flugbuchungssystem QPX wird von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen eingesetzt, darunter Alitalia, LOT Polish Airlines, TAP Portugal und Continental Airlines. ITA wurde 1996 von Informatikern des Massachusetts Institute of Technology gegründet und ist in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässig. Die Firma hat über 400 Beschäftigte. ITA hat in den letzten Jahren 111,4 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Zu den Investoren gehören General Catalyst Partners und Sequoia Capital.

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