Social-Handy: Microsoft versetzt Kin nach zwei Monaten den Todesstoß

Vor nur zwei Monaten kam Microsofts Kin-Handy in den USA auf den Markt, schon verkündet Microsoft das Ende der Produktreihe. Die gesamte Kin-Abteilung wird aufgelöst und für die Entwicklung von Windows Phone 7 abgestellt, zitiert Engadget(öffnet im neuen Fenster) aus einer Microsoft-Stellungnahme. Die Ideen und Ansätze von Kin sollen in die Entwicklung von Windows Phone 7 einfließen.

Im Herbst 2010 sollten die Kin-Handys eigentlich in Europa auf den Markt kommen. Das Vorhaben wurde aufgegeben, die Kin-Geräte bleiben ein auf die USA beschränktes Phänomen. Die im Handel befindlichen Geräte will Microsoft zwar noch verkaufen, aber keine neuen mehr produzieren. Zudem ist nicht damit zu rechnen, dass das für Sommer 2010 versprochene Softwareupdate noch kommen wird.














Das plötzliche Aus für die Kin-Handys kommt überraschend, eine Erklärung von Microsoft gibt es dazu nicht. Es wird vermutet, dass die Verkaufszahlen weit unter den von Microsoft gesetzten Erwartungen geblieben sind. Weder Microsoft noch der Netzbetreiber Verizon haben Verkaufszahlen bekanntgegeben. In den USA werden die Kin-Mobiltelefone exklusiv über Verizon angeboten.