Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Betriebssystem: Erste Meego-Version für Smartphones

Das von Intel und Nokia gestartete Projekt Meego hat eine erste Testversion seines Betriebssystems für Smartphones und ähnliche Geräte veröffentlicht. Meego soll in Zukunft unter anderem in High-End-Smartphones von Nokia zum Einsatz kommen und hier Symbian und Maemo ersetzen.
/ Jens Ihlenfeld
55 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Testversion von Meego für Handsets umfasst den grundlegenden Quellcode des Betriebssystems, der ab sofort in einem für jeden zugänglichen Git-Repository(öffnet im neuen Fenster) weiterentwickelt wird. Als Kernel kommt Linux 2.6.35 zum Einsatz.

Auch eine Referenzimplementierung des Meego User Interface ist Bestandteil des Day-1-Release, dessen Veröffentlichung den Abschluss der Zusammenlegung von Maemo und Moblin markieren soll. Die Testversion umfasst Meego-APIs samt Qt und dem Meego Touch UI Framework (MTF), einer Untermenge des Handset Reference UI und einige Applikationen. Dazu gehören eine Telefonapplikation, SMS, ein Browser auf Basis von Firefox Mobile alias Fennec, Kontakte und ein Fotobetrachter.

Die Statuszeile von Meego zeigt eine Uhr, Informationen zum Netzwerk, zu Bluetooth und UMTS-Verbindungen sowie Benachrichtigungen und den Akkuladestand. Auch eine virtuelle Tastatur ist vorhanden. Auf Hardwareseite werden Intels Atom-Plattform Moorestown sowie das auf ARM basierende Nokia N900 unterstützt.

Meego 1.1 soll im Oktober 2010 sowohl für Netbooks als auch für Handsets erscheinen. Die aktuelle Testversion steht unter meego.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen