Bundesnetzagentur

TAL und Line-Sharing werden für Telekom-Konkurrenten günstig

Die Anmietung einer Teilnehmeranschlussleitung (TAL) wird für die Konkurrenten der Telekom ab 1. Juli 2010 billiger. Auch die Preise für Line-Sharing muss die Telekom senken, entschied die Bundesnetzagentur.

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Für die Übernahme der TAL ohne Arbeiten beim Endkunden werden künftig 30,83 Euro fällig, bisher durfte die Telekom hierfür 35,70 Euro verlangen. Für die am häufigsten genutzte Variante, die Neuschaltung der Kupferdoppelader Zweidraht hochbitratig ohne Arbeiten am Kabelverzweiger und mit Arbeiten beim Endkunden, beläuft sich der neue Tarif auf 53,35 Euro. Bislang mussten die Telekom-Konkurrenten 62,37 Euro bezahlen.

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Auch die monatlichen Entgelte für den gemeinsamen Zugang zur TAL sinken, das sogenannte Line Sharing. Dabei wird die Leitung nach Frequenzbändern in einen niederen und einen höheren Frequenzbereich aufgeteilt. Damit kann der untere Frequenzbereich von der Telekom weiter für die Sprachübertragung genutzt werden und der obere Frequenzbereich von einem Wettbewerber für Datenübertragung, beispielsweise für DSL.

Für die Gewährung des Zugangs zum hochbitratigen Teil der TAL fallen 1,84 Euro im Monat an. Das Entgelt für die häufigste Bereitstellungsvariante, die Neuschaltung ohne Arbeiten am Kabelverzweiger und ohne Arbeiten beim Endkunden, beträgt jetzt 51,22 Euro.

Alle Entgelte sind bis Ende Juni 2012 genehmigt worden.

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