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Eee Keyboard PC im Test: Couch-Surfen mit viel Licht und Schatten

Guter HDMI-Funk, aber schlechte Videowiedergabe

Die drahtlose Übermittlung von Bild und Ton an den Fernseher war bei den Vorführungen des Eee Keyboard PC, die Asus schon im Januar 2009 begann, der größte Hingucker. Erst Ende 2009 war die Technik aber serienreif entwickelt, die genauen Gründe nannte Asus bisher auch auf Nachfragen nicht. Andere - aber sehr teure - Lösungen für Wireless HDMI sind längst erhältlich.

  • Wie jedes Hochglanzplastik ein Schmutzmagnet
  • Der Touchscreen nimmt kaum Fingerabdrücke an.
  • Die Antenne ist groß, aber clever befestigt.
  • Das Display erklärt die möglichen Gesten selbst.
  • Die Chiclet-Tasten sind sehr präzise verarbeitet.
  • Asus macht der Windows-Desktop 'Spaß'.
  • Alle Ports an der Rückseite - aber kein Cardreader
  • Das kleine Display reicht für kurze Texte völlig aus.
  • Die Ansteuerung des Touchscreens steckt im Kabel unter schwarzer Folie
  • Der Akku ist das größte Bauteil, Platz für eine Festplatte gibt es nicht
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  • Nur 752 Punkte mit Cinebench
  • All das läuft nach einem Neustart - zuviel für Atom und 1 GByte RAM
Das kleine Display reicht für kurze Texte völlig aus.

Im Seriengerät des Tastaturcomputers funktioniert diese Technologie angesichts ihrer Funktionsweise erstaunlich gut. Die sehr kurzen Wellen, die im Bereich von 30 MHz bis 10 GHz viele Lücken im Spektrum belegen, brauchen im Prinzip direkte Sichtverbindung. Durch Wände funken sie zumindest bei Asus' Lösung nicht.

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Der abschreckende Begriff Sichtverbindung bedeutet aber nicht, dass der Anwender mit dem Asus-Rechner stets genau auf den Empfänger zielen muss. In kleinen wie großen Räumen blieb die Verbindung auch bei Winkeln um 40 Grad in alle Richtungen stabil, wenn die beiden Geräte nicht zu weit voneinander entfernt waren. Asus empfiehlt 5 Meter für die Videowiedergabe, 10 Meter für Standbilder.

In unseren Versuchen klappte Video, allerdings mit deutlichen Rucklern, auch bei 8 Metern, wenn Keyboard und HDMI-Box aufeinander ausgerichtet waren. Den Rechner aus der Hand zu benutzen, etwa für Vorträge, ist also möglich. Dreht der Vorführer sich aber mit dem Rücken zum Empfänger, kann die Verbindung abbrechen. Das gilt auch, wenn ein Mensch, etwa im Wohnzimmer, direkt vor einer der beiden Antennen stehen bleibt. Kurz durch das Bild laufen ist aber kein Problem.

Bricht die Verbindung ab, bauen die beiden Geräte sie sofort wieder auf. Das kann aber bis zu einer halben Minute dauern, so dass Vorführungen von Medien eine lästige Zwangspause machen müssen.

Außer dem Netbook-Einerlei rund um den Atom N270 steckt im Eee Keyboard PC noch ein HD-Beschleuniger von Broadcom. Selbst Intel empfiehlt diese Spezialchips, die sich nur um die Videodecodierung kümmern, um die schwache CPU- und Grafikleistung der Atom-Plattformen aufzubessern.

720p-Videos soll das Keyboard laut Asus beherrschen - das stimmt auch, wenn sie denn im richtigen Format vorliegen und mit dem vorinstallierten Total Media Theatre von Arcsoft abgespielt werden. Dieses Programm braucht beim ersten Start aber rund eine Minute nach dem Doppelklick auf eine Videodatei, um den Clip zu starten. Danach ist es Glückssache, ob etwas angezeigt wird.

DivX 5, 6 und 7, WMV 8 und 9 sowie H.264-Videos im Quicktime-Container mit der Endung .MP4 funktionieren nach unseren Erfahrungen, ebenso wie MPEG-1 und 2 auch mit Bitraten um 10 MBit/s. Bei den MPEG-4-Varianten sind die Videos schon nicht mehr ruckelfrei, wenn 3 MBit/s überschritten werden. An Full-HD ist nicht zu denken, ebenso werden alle mehrkanaligen Audioformate auf Stereo heruntergerechnet.

Welche Videoformate genau von der Kombination aus Arcsoft und Broadcom beschleunigt werden, hat Asus bisher nicht dokumentiert. Das Unternehmen überlegt aber, auf seinen Webseiten künftig eine Kompatibilitätsliste anzubieten. Ob auch andere Programme wie der Windows Media Player unterstützt werden, ist noch nicht entschieden.

 Durchdachte Oberfläche im Touch-DisplayAlles viel zu langsam und zu kurz 

eye home zur Startseite
coriandreas 03. Aug 2011

...Ne, ich bin kein ASUS-Mitarbeiter;-) Erstmal dachte ich: Nur fürs Texten (Word...

Omnomnom 06. Jul 2010

hört mal endlich auf alles mit dem iPad / iPod zu vergleichen... vor allem dann, wenn...

dumdideidum 01. Jul 2010

Innovativ? .. haste die das Ding mal angschaut? ...der Bildschirm ist hochkannt verbaut...

bandbrei 30. Jun 2010

0:18 im Video triffts recht genau...

dumdideidum 30. Jun 2010

Dieses Ding ist absolut fail...und die Argument dafür sind iwie keine...ja wireless hdmi...



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