• IT-Karriere:
  • Services:

Copyright

ASCAP sammelt für Angriff auf Creative Commons

Die American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP) will bei ihren Mitgliedern Spenden sammeln, um gegen Organisationen wie Creative Commons oder die Electronic Frontier Foundation vorzugehen. Die ASCAP sieht durch die Organisationen das Copyright gefährdet.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einem Spendenaufruf an ihre Mitglieder will sich die American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP) für einen Angriff auf Organisationen rüsten, die das sogenannte Copyleft propagieren. Dazu gründete die ASCAP den Legislative Fund for the Arts (ALFA). Die Spenden sollen dorthin fließen. Zu den vermeintlich gefährlichen Organisationen gehörten unter anderem die Electronic Frontier Foundation (EFF), Public Knowledge, die sich in den USA gegen die weitere Verschärfung des Copyrights einsetzt, und die gemeinnützige Gesellschaft Creative Commons (CC), die verschiedene Lizenzmodelle für Künstler ausgearbeitet hat.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, verschiedene Einsatzorte
  2. CCV GmbH, Hamburg

Durch die Verbreitung des sogenannten Copylefts sei die Musik der Künstler gefährdet, die die Organisation vertritt, so die ASCAP. Unter dem Vorwand der Verteidigung der Konsumentenrechte würden sich Gruppen wie Creative Commons lediglich dafür einsetzen, dass Musik kostenlos sein müsste. Mit Spenden ab 5 US-Dollar soll die ALFA finanziert werden, die beispielsweise im US-Congress die Lobbyarbeit der ASCAP verstärken soll.

Zumindest Creative Commons hat bereits auf die Vorwürfe reagiert: Die Organisation habe nicht vor, das Copyright zu untergraben, sondern biete flexiblere Alternativen. Die CC-Lizenzierung lege in klarer Sprache dar, was der Konsument mit dem Werk anstellen kann. Ein Künstler könne sein Werk über CC komplett unter die Copyleft-Lizenz stellen oder aber das Werk nur teilweise freigeben. Wer seine Lizenzrechte vollkommen kontrollieren will, sollte auf die CC-Lizenz verzichten, so Eric Steuer, Sprecher der Organisation.

Die ASCAP wurde 1914 gegründet und vertrat bereits Künstler wie Irving Berlin, Louis Armstrong oder Jimi Hendrix. Das Pendant zur deutschen Gema kümmert sich um die Verwertungsrechte der Künstler, deren Musik in öffentlichen Aufführungen wiedergegeben wird. In den letzten Jahren machte die ASCAP mehrfach negative Schlagzeilen, als sie unter anderem in einem Prozess gegen ein New Yorker Pub den Musiker Bruce Springsteen ohne dessen Einwilligung als Kläger nannte oder Lizenzgebühren für die Verwendung von Klingeltönen erheben wollte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Ein Anderer 30. Jun 2010

Inwiefern behindert das Urheberrecht konkret denn die Kreativität?

Tantalus 29. Jun 2010

Ein physisches Produkt mit einem immateriellen künstlerischen Werk zu vergleichen hinkt...

MS-Admin 29. Jun 2010

Falsch. Du denkst zu einfach. Meinst Du DEN Grundpfeiler Kapitalismus? Den Grundpfeiler...

surfenohneende 29. Jun 2010

Nein, sondern ABM für Richter & CO., und die Wahl der Höchsten Richter von...

surfenohneende 29. Jun 2010

M.A.F.I.A. -> Verwerter-Lobbyisten Wie nennt man eine extreme Einfnussnahme auf die...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
    •  /