Abo
  • Services:
Anzeige
Infineon: Neue Geldbuße in den USA wegen Kartellabsprache

Infineon

Neue Geldbuße in den USA wegen Kartellabsprache

Infineon muss erneut eine millionenschwere Geldbuße wegen Preisabsprache für DRAMs zahlen. Erst im Mai 2010 wurden deswegen in der Europäischen Union Strafen von 331 Millionen Euro verhängt.

Infineon Technologies und fünf weitere Chipfirmen müssen wegen Vorwürfen der Kartellbildung in den USA 173 Millionen US-Dollar zahlen. Betroffen sind neben dem deutschen Konzern die DRAM-Hersteller Micron Technology (USA), NEC Electronics America (Japan), Hynix Semiconductor (Südkorea), Elpida Memory (Japan) und Mosel Vitelic aus Taiwan.

Anzeige

Eine Infineon-Sprecherin erklärte Golem.de, dass der Konzern bereits Rücklagen gebildet habe, die Zahlung belaste deswegen die Bilanzen aktuell nicht. Infineon machte keine Angaben zur Höhe der Geldbuße für das Unternehmen.

Der Vergleich wurde mit dem Justizminister von Kalifornien, Jerry Brown, geschlossen, der zugleich 32 andere Bundesstaaten vertrat. "Diese Unternehmen haben sich zu einem illegalen, globalen Verbund verschworen, um Preise für Computerausrüstung für Endkunden, Schulen und Regierungsorganisationen festzulegen", sagte Brown. Die Höhe der Sanktionen sei eine Warnung an die Konzerne vor illegalen Preisabsprachen.

Im Mai 2010 hatte die EU-Kommission bereits in der gleichen Sache die Verhängung einer Geldstrafe gegen neun Chiphersteller wegen illegaler Preisabsprachen bestätigt. Danach mussten Samsung, Hynix, Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya 331 Millionen Euro zahlen.

Das Kartell bestand laut Angaben der EU-Kommission zwischen dem 1. Juli 1998 und dem 15. Juni 2002. Die Kartellmitglieder bauten ein Netz von Kontakten auf, tauschten geheime Informationen aus und koordinierten so zum Schaden der Käufer und Computerhersteller die DRAM-Preise für PCs, Server und Workstations. Micron wurde die Geldbuße vollständig erlassen, da das Unternehmen die Wettbewerbsbehörde als Erstes informiert habe. Infineon zahlte hier eine Strafe von 56,7 Millionen Euro.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 26. Jun 2010

Ja ja... im Desktop-Bereich sicherlich. Aber nicht im Notebook-Bereich, zumal hier das...

Wilbert Z. 25. Jun 2010

Soviel zum freien Markt. :) Ironischerweise hat ausgerechnet der kalifornische...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  2. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)
  3. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  4. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€ inkl. Abzug (Preis wird im Warenkorb angezeigt)

Folgen Sie uns
       


  1. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen

  2. Knights Mill

    Intels Xeon Phi hat 72 Kerne und etwas Netburst

  3. Redstone 3

    Microsoft entfernt Refs-Formatierung von Windows 10 Pro

  4. Unsichere Passwörter

    Angriffe auf Microsoft-Konten um 300 Prozent gestiegen

  5. Polar vs. Fitbit

    Duell der Schlafexperten

  6. HP

    Omen-X-Laptop ist ein 4K-Klotz mit übertakteter GTX 1080

  7. Scorpio Engine

    Microsoft erläutert SoC der Xbox One X

  8. Anno 1800

    "Was für ein Wunderwerk der Technik"

  9. Energy Harvesting

    Biobrennstoffzelle erzeugt Strom aus Schweiß

  10. Neue Firmware

    Zwangsupdate für DJIs Spark-Drohne gegen Abstürze



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende
C64-Umbau mit dem Raspberry Pi
Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  2. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  3. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten

  1. Re: Dann müsste er sich ja selbst verbieten...

    avon | 13:18

  2. Re: Von Relic?... Oh nein

    ArcherV | 13:18

  3. Re: Wünsche für das neue ANNO

    DeathMD | 13:18

  4. Re: In den Finger geschnitten: Klage gen Zwilling...

    jo-1 | 13:17

  5. Re: hoffentlich auch wieder einen LAN Modus

    ArcherV | 13:17


  1. 13:00

  2. 13:00

  3. 12:45

  4. 12:30

  5. 12:11

  6. 12:10

  7. 12:04

  8. 11:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel