• IT-Karriere:
  • Services:

Plötzlicher Abgang

Fujitsu-Deutschland-Chef geht

Fujitsu-Deutschland trennt sich ganz plötzlich von seinem Vorstandsvorsitzenden Kai Flore. Die Gründe sind geheim. Offenbar gab es einen größeren Konflikt mit der Konzernzentrale in Japan.

Artikel veröffentlicht am ,
Plötzlicher Abgang: Fujitsu-Deutschland-Chef geht

Kai Flore, der Vorstandsvorsitzende von Fujitsu Deutschland, verlässt mit sofortiger Wirkung das Unternehmen. Das gab die Fujitsu Technology Solutions heute bekannt. Ein Nachfolger ist nicht gefunden. Übergangsweise wird der Aufsichtsratschef Richard Christou die Aufgaben des Landeschefs mit übernehmen, hieß es weiter. Das Unternehmen wurde offenbar selbst von der Entwicklung überrascht und musste erklären: "Die Suche nach einem neuen CEO beginnt unmittelbar."

Stellenmarkt
  1. ix.mid Software Technologie GmbH, Köln
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, 91074 Herzogenaurach

Das Unternehmen machte keinerlei Angaben zu den Gründen für den plötzlichen Weggang von Flore. Auch wurde ihm nicht, wie sonst in solchen Fällen üblich, in den üblichen Formeln für seine Verdienste gedankt. "Das ist alles, was wir zum jetzigen Zeitpunkt dazu sagen können", sagte eine Sprecherin Golem.de auf Anfrage. Dies deutet auf keine einvernehmliche Trennung, sondern einen größeren Konflikt hin. Sein Bild und Angaben zur Person Flores sind bereits weitgehend von der deutschen Homepage des Unternehmens entfernt worden.

Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfahren hat, hat die Konzernzentrale in Japan ihrer deutschen Landestochter auferlegt, nichts über die Gründe für den Weggang des Vorstandsvorsitzenden bekanntzugeben. In den letzten zwei Jahren haben mehrere führende Manager das Unternehmen verlassen. Verabschiedet wurden die Marketingverantwortlichen Barbara Schädler, Thomas Sieber (Vertrieb), Herbert Schönebeck (Endkundenprodukte) und Richard Schlauri (Services). Ein Richtungswechsel wird nach dem Weggang Flores jedoch nicht erwartet.

Im November 2008 hatte Fujitsu das Joint Venture für rund 450 Millionen Euro komplett von Siemens übernommen und umfangreiche Streichungen bei den insgesamt 6.000 Stellen in Deutschland eingeleitet. Flore war im November 2008 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt worden. Davor hatte er verschiedene Führungspositionen inne und war unter anderem Strategieverantwortlicher und Finanzchef.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 314€ (Bestpreis!)
  2. 431,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 183,32€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  4. 219€ (Bestpreis!)

Nobody123 25. Jun 2010

"Leider hat die Company im Sales ..." So ein blödes Geschwätz, schreib entweder gleich...

genab.de 25. Jun 2010

ist doch immer das gleiche Japan sagt der Deutschen Spitze, wir machen Deutschland dicht...

visum 24. Jun 2010

der vierte hat viel geld gekostet und ist ein externer Consultant. Dem glaubt er es und...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Fazit

Mit Legion liefert Ubisoft das bisher mit Abstand beste Watch Dogs ab.

Watch Dogs Legion - Fazit Video aufrufen
    •  /