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Neue Restrukturierungsrunde

Wieder Stellenabbau bei Realnetworks

Realnetworks baut wieder Stellen ab und reduziert seine Bürofläche. Der Umsatz bei dem Streaming-Media-Unternehmen war zuletzt rückläufig. Im Januar 2010 war der Firmengründer als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten. Ein Nachfolger wird noch gesucht.

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Realnetworks hat den Abbau von 85 Arbeitsplätzen angekündigt. Von den Stellenkürzungen ist auch ein Viertel des Managements betroffen, gab das Unternehmen bekannt. Zum Jahresende 2009 hatte das Streaming-Media-Unternehmen noch 1.600 Mitarbeiter. Erst vor drei Monaten hatte Realnetworks die Entlassung von 60 Beschäftigten angekündigt. 1.365 Beschäftigte bleiben nach der aktuellen Kündigungswelle bei Realnetworks. 75 Prozent der Stellenstreichungen betreffen Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring
  2. Stadt Regensburg, Regensburg

Durch die Restrukturierungen entstehen im laufenden Quartal Kosten in Höhe 10 Millionen US-Dollar. Die Bürofläche in Asien, Europa und am Hauptsitz in Seattle werde reduziert. Am Hauptsitz werde geprüft, ob Untermieter gefunden werden können.

"Durch den Umbau von Realnetworks in funktionalere Gruppen schaffen wir eine effizientere Organisation", sagte der Interims-Vorstandsvorsitzende Robert Kimball. Firmengründer Rob Glaser war mit nur 48 Jahren im Januar 2010 vom Chefposten zurückgetreten. Kimball war zuvor Chefjustiziar und Executive Vice President bei Realnetworks. Bislang wurde kein dauerhafter Nachfolger für Kimball gefunden.

Realnetworks bietet die Softwareprodukte Realaudio, Realvideo, Realplayer und Helix an. Die Firma betreibt zusammen mit MTV Networks Rhapsody einen Onlinemusikservice und ein Angebot für einfache Computerspiele. Die Produktlinie würde vereinfacht, hieß es weiter.

Im Mai 2010 berichtete Realnetworks durch einen Steuernachlass einen Gewinn von 3,2 Millionen US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Verlust noch 12,1 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sank um 8,6 Prozent auf 128,6 Millionen US-Dollar.



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Trollfeeder 24. Jun 2010

Ja, das kommt davon wenn man Kunden gängelt, ausspioniert und mit Werbung nervt. Ich...

aaaaaaaaaaaaaaaaa 24. Jun 2010

Wobei Intershop schuldenfrei ist und Gewinne einfährt.

alphastate 24. Jun 2010

Nokia Handys mit S60v5 haben den noch drauf zur videowiedergabe... ansonsten noch mein...


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