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Schwarzkopien im Abo: Filmindustrie kämpft gegen illegale Bezahlangebote

Nach außen hin professionell wirkende, aber illegale Bezahlangebote sind laut Filmindustrie ein wachsendes Problem. Sie sollen für wenig Geld Kinofilme schon kurz nach dem Start zum Download anbieten.
/ Christian Klaß
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Die kostenpflichtigen illegalen Videodienste sollen abgefilmte Kinofilme zum Download anbieten – wobei Stück für Stück verschiedene Sprachversionen hinzukommen. Sobald dann DVDs und Blu-rays zur Verfügung stehen, sollen die Filme durch Versionen in besserer Qualität ausgetauscht werden. Davon erzählte Paramounts COO Fred Huntsberry laut Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) im Rahmen der Cinema Expo 2010(öffnet im neuen Fenster).

Die Nutzer würden dafür ab 5 US-Dollar pro Monat zahlen und Zugriff auf die geschützten Onlinespeicher (Cyberlocker) erhalten. Sie umgehen so die Gefahr, in Tauschbörsen entdeckt zu werden. Cyberlocker sind laut Huntsberry die derzeit bevorzugte Methode, mit Kunden an schwarzkopierte Inhalte heranzukommen.

"Manchmal sehen diese Webseiten besser aus als legale Angebote", zitiert der Hollywood Reporter Huntsberry. "Das ist die Ironie daran."Die Cyberlocker-basierten Angebote sollen unter anderem in Russland, der Ukraine, Kolumbien, Deutschland und der Schweiz sitzen – und offen werben, selbst bei Netflix.

Konsumenten würden sich die Schwarzkopien zunehmend direkt ins Wohnzimmer streamen, beklagte Huntsberry. Allerdings würden sie unterschätzen, dass mit der Bequemlichkeit der illegalen Dienste auch das Risiko bestehe, dass die eigenen Kreditkarteninformationen missbraucht würden und in falsche Hände gerieten.


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