Adobe-Chef

Flash-Streit mit Apple drückt den Umsatz nicht

Der Streit mit Apple hat Adobe den Produktstart der Creative Suite 5 nicht verdorben. Das Paket sei besser gestartet als sein Vorgänger, erklärte Firmenchef Narayen.

Artikel veröffentlicht am ,
Adobe-Chef: Flash-Streit mit Apple drückt den Umsatz nicht

Adobe Systems konnte in seinem zweiten Finanzquartal den Gewinn um 18 Prozent steigern. Der Softwarehersteller erzielte einen Gewinn von 148,6 Millionen US-Dollar (28 Cent pro Aktie) nach 126,1 Millionen US-Dollar (24 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor Restrukturierungskosten stieg der Gewinn von 35 Cent auf 44 Cent. Der Umsatz kletterte um 34 Prozent auf 943 Millionen US-Dollar und lag damit über den Erwartungen der Analysten.

Stellenmarkt
  1. Testautomatisierer IoT Suite (w/m/d)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. (Senior) Expert Development (m/w/d) Backend SAP-Commerce / Hybris
    Fressnapf Holding SE, Düsseldorf
Detailsuche

Der wichtigste Erlösbringer des Herstellers ist der Softwareverkauf. Hier stieg der Umsatz um 23 Prozent. Der Umsatz mit Services und Support legte um 24 Prozent zu.

Im laufenden dritten Quartal soll der Gewinn auf 46 Cent bis 50 Cent pro Aktie steigen. Der Umsatz werde im Bereich von 950 Millionen US-Dollar bis 1 Milliarde US-Dollar liegen. Die Analysten hatten einen Gewinn von 48 Cent und einen Umsatz von 959 Millionen US-Dollar prognostiziert.

Verantwortlich für die guten Zahlen, so Firmenchef Shantanu Narayen, war der erfolgreiche Start der Creative Suite 5. "Unser Wachstum ist getragen von einer explosiven Zunahme beim digitalen Content quer durch alle Medien und Gerätegattungen."

Apples iPad und das iPhone spielen keine Flash-Inhalte ab. Zu ressourcenhungrig sei die Technik, hatte Apple erklärt. Apples Nutzungsbedingungen für das iPhone SDK verbieten Entwicklern die Verwendung von Techniken wie Adobes Flash-Compiler, der aus Flash iPhone-Applikationen erzeugt. Steve Jobs hatte in einem offenen Brief erklärt, hinter dem Ausschluss von Flash beim iPhone und iPad stünden technische Gründe.

"Wir sehen eigentlich keine Auswirkung", sagte Narayen über den Streit mit Apple. Die Creative Suite 5 habe sich beim Start besser verkauft als das Vorgängerprodukt, sagte er. "Jede Sorge, dass der Flashstreit den Umsatz mit CS5 beeinträchtigen könne, kann damit getrost vergessen werden", so Narayen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ichichich 24. Jun 2010

aber die cool. Das was PS also schon lange kann geht nun schneller. Wenn ich das Geld...

Ghul 24. Jun 2010

Flash wird verschwinden und zwar ganz aus dem internet. Trotzdem währe das nicht der...

BlarM 23. Jun 2010

* Flash wird für Videos nicht benötigt * Werbung mit Flash ist meist der grösste Dreck...

Mangalore 23. Jun 2010

CS5 aka Creative Suite ist aber erstmal ein Riesenbrocken Software für alles im...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
William Shatner
Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn

Energie! Noch im Oktober 2021 fliegt William "Kirk" Shatner möglicherweise mit Jeff Bezos ins All.

William Shatner: Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn
Artikel
  1. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  2. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  3. MacOS Monterey Beta: Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung
    MacOS Monterey Beta
    Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung

    Die neueste Beta von MacOS Monterey beinhaltet Hinweise auf ein MacBook Pro 16 Zoll, welches ein Display mit 34.56 x 2.234 Pixel Auflösung haben soll.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /