Großbritannien

Keine Steuersubvention für die Spielebranche

Monatelang hat die britische Spielebranche für Steuererleichterungen gekämpft - und schien erfolgreich. Jetzt hat der neue Schatzkanzler George Osborne die eigentlich fest zugesagten Subventionen doch noch gestoppt.

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Lange hatten Lobbyisten der britischen Spielebranche für umfangreiche Steuererleichterungen gekämpft. Dann schien es geschafft: Vor den Wahlen zum Unterhaus Anfang Mai 2010 sagten sowohl die Konservativen als auch Labour großzügige Unterstützung für die Spielebranche zu. Nach dem Vorbild der Filmbranche sollten allein in den ersten beiden Jahren rund 90 Millionen Pfund (rund 108 Millionen Euro) an Subventionen zusammenkommen, was britischen Entwicklerstudios einen handfesten Wettbewerbsvorteil zumindest in Europa beschert hätte.

Jetzt hat der neue Schatzkanzler George Osborne von der Konservativen Partei die Sparpläne seiner Regierung vorgestellt - und dabei bekanntgegeben, dass die Steuererleichterungen für die Spielebranche aufgrund der Sparpläne nun doch gestrichen sind. Lediglich kleinere Studios, die ihr Hauptquartier außerhalb der Hauptstadt London haben, können von einer dezent ermäßigten Körperschaftssteuer profitieren.

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