Kalifornien

Nummernschilder mit Werbung

Der US-Bundesstaat Kalifornien plant die Einführung elektronischer Nummernschilder. Die Schilder sollen, wenn ein Auto steht, Werbung anzeigen. Die will die Zulassungsbehörde des Bundesstaates verkaufen, um die leere Staatskasse zu füllen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der chronisch klamme kalifornische Staat sucht nach Möglichkeiten, die leere Staatskasse zu füllen. Die neueste Idee: Die in dem US-Bundesstaat zugelassenen Autos sollen mit elektronischen Nummernschildern ausgestattet werden, die als Werbefläche dienen. Die Werbung verkauft der Bundesstaat. Mit einem entsprechenden Gesetzesentwurf beschäftigt sich derzeit das Parlament des US-Bundesstaates.

Werbung bei Stillstand

Stellenmarkt
  1. Specialist (m/w/d) Modern Workplace
    IT4IPM GmbH, München
  2. Support-Specialist (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Hamburg
Detailsuche

Danach sollen die heutigen Blechnummernschilder durch Displays ersetzt werden. Ist das Auto in Bewegung, zeigen sie die Zulassungsnummer an. Steht das Auto still - an der Ampel oder auf dem Parkplatz -, wird das Display zum Werbeschild. Allerdings soll die Zulassungsnummer weiterhin sichtbar sein, in der Ecke des Nummernschildes.

Die Werbeeinnahmen gehen allerdings nicht an den Besitzer des Autos, sondern an den kalifornischen Staat. Die Werbung soll nämlich die kalifornische Straßenverkehrsbehörde (Department of Motor Vehicles, DMV) verkaufen, berichtet der San Francisco Chronicle. Derzeit weist der Haushalt des US-Bundesstaates ein Minus von 19 Milliarden US-Dollar auf.

Schnellere Zulassung

Außerdem könnten die Schilder weitere Vorteile bieten, so die Befürworter: So könnte die Zulassung eines Fahrzeugs über ein solches Nummernschild beschleunigt werden. Außerdem könnte es dazu benutzt werden, Autofahrern Verkehrshinweise wie Staumeldungen zukommen zu lassen.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.05.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Allerdings dürften die Nummernschilder durchaus zu Sicherheitsproblemen führen: Andere Fahrer könnten abgelenkt werden - auch wenn die Werbung erst vier Sekunden nach dem Anhalten aufleuchtet. Die Leser des San Francisco Chronicle halten wenig von dem Plan, der bereits eine Kammer des Parlamentes des US-Bundesstaates passiert hat. Sie bezeichnen die Idee unter anderem als "unverschämt" und "idiotisch".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


iNarf 22. Jun 2010

Oder sich ein Aufleber hinten drauf kleben "I bin ein Volltrottel", ne ich meinte "I...

DieSpinnen 22. Jun 2010

..".Aspirin Kopfschmerztabletten und Zusammenarbeit mit Lawyer Inc. - den Spezialisten...

Tantalus 22. Jun 2010

Dafür musst Du erst mal welche (physisch!) haben, also irgendwo geklaut haben. Der...

DEM 22. Jun 2010

ich stell mir grad einen Massencrash vor, keiner kann sich die Nummern vom anderen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Strange New Worlds Folge 1 bis 3
Star Trek - The Latest Generation

Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Oliver Nickel

Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Flowcamper: Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt
    Flowcamper
    Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt

    Das elektrische Wohnmobil Frieda Volt basiert auf einem umgebauten Volkswagen T5 oder T6 und ist mit einem 72-kWh-Akku ausgerüstet.

  3. Katastrophenschutz: Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy
    Katastrophenschutz
    Cell Broadcast funktioniert nur auf jedem fünften Handy

    Der bundesweite Test zur Versendung von Warn-SMS soll verschoben werden. Zu wenig Geräte können die Technik bislang einsetzen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Borderlands 3 gratis • CW: Top-Rabatte auf PC-Komponenten • Inno3D RTX 3070 614€ • Crucial P5 Plus 2 TB 229,99€ • Preis-Tipp: Kingston NV1 2 TB 129,90€ • AVM FRITZ!Repeater 1200 AX 69€ • MindStar (u. a. Palit RTX 3050 339€) • MMOGA (u. a. Total War Warhammer 3 29,49€) [Werbung]
    •  /