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Mac OS X unterstützt Microsofts Exfat

Apple unterstützt jetzt auch Microsofts Dateisystem Exfat. Allerdings trifft das nicht auf alle Betriebssysteme zu. Spezielle Builds von Mac OS X 10.6.4 können mit Exfat aber schon umgehen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei einem frisch in der Redaktion eingetroffenen Testgerät hat sich herausgestellt, dass Apple nun auch Microsofts Dateisystem Exfat prinzipiell unterstützt. Diese Unterstützung ist Voraussetzung für den SDXC-Standard und zudem Microsofts Empfehlung für größere USB-Sticks und andere Wechselmedien jenseits der 32 GByte.

  • Microsofts exFAT unter Mac OS X...
  • ... gibt es leider nur mit einem speziellen Build des Betriebssystems.
Microsofts exFAT unter Mac OS X...
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Das Testgerät, ein Mac mini 4,1, besitzt einen SDXC-Kartenleser. Mangels SDXC-Karte haben wir einfach einen USB-Stick mit dem Exfat-Dateisystem formatiert und ihn eingesteckt. Er funktionierte auf Anhieb. Medien lassen sich auf diesem Mac auch mit Exfat formatieren, das Format wird also voll unterstützt.

Das Benutzen eines Exfat-Sticks an anderen Macs funktioniert hingegen nicht. Dort gibt es den Hinweis, dass der Stick noch initialisiert werden muss. Wir haben den USB-Stick an verschiedenen Rechnern ausprobiert, die alle, wie der neue Mac, auch unter Mac OS X 10.6.4 laufen. Dort funktionierte der Stick erwartungsgemäß nicht.

Allerdings setzen die Systeme unterschiedliche Builds von Mac OS X 10.6.4 ein. Der neue Mac mini setzt den Build 10F2025 ein, bei einem älteren Mac mini und einem Macbook Pro ist es der Build 10F569, der Exfat nicht beherrscht.

Von Apple hieß es dazu nur, der neue Mac mini sei der erste Mac mit SDXC- und Exfat-Unterstützung. Ob dies in kommenden Macs oder als Update auch bei alten Macs kommt, konnte Apple nicht sagen.

Die Unterstützung von Exfat ist wichtig, da in Zukunft mehr und mehr Speichermedien damit formatiert werden. Betriebssysteme wie Windows XP, Vista und 7 können schon länger mit Exfat umgehen. Ein Treiber für Linux und Android wurde kürzlich fertiggestellt.

Auch Kameras unterstützen zunehmend SDXC-Karten und damit das Format Exfat, darunter etwa Canons DSLR EOS 550D, Panasonics HD-Camcorder HDC-SD707 und Sonys kommende spiegellose Systemkameras der NEX-Reihe.

Die wenigen existierenden Speicherkarten sind allerdings noch sehr teuer. So kostet Kingstons schnelle 64-GByte-SDXC-Karte mit Lese- und Schreibraten von 60 beziehungsweise 35 MByte/s fast 500 Euro.



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/mecki78 22. Jun 2010

Du erwartest nicht ernsthaft das auf derartigen Schwachsinn etwas sinnvolles antworte, oder?

winzigweich... 22. Jun 2010

Man nehme ein FS aus der Steinzeit (FAT32) entferne die Beschränkungen, addiere ein paar...

wfe 22. Jun 2010

exKanzler. In nicht vorhersehbaren Abständen verschwinden dortwillkürlich Dateien. Bis...


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