Nintendo 3DS

Stereoskopie-Handheld verwendet Grafikchip von DMP

E3

Selbst unter Kennern des Hardwaremarktes ist Digital Media Professionals Inc. - kurz DMP - kaum bekannt. Das dürfte sich ändern: Das Unternehmen baut den Grafikprozessor, der im 3DS von Nintendo zum Einsatz kommt.

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Nintendo 3DS: Stereoskopie-Handheld verwendet Grafikchip von DMP

Digital Media Professionals (DMP) aus Musashino bei Tokio baut den Grafikchip für Nintendos Mitte Juni 2010 auf der E3 enthülltes Stereoskopie-Handheld 3DS. Der Prozessor trägt die Modellbezeichnung Pica 200 und verfügt über einen Framebuffer von bis zu 4.095 x 4.095 Pixeln. Er beherrscht unter anderem Features wie bilineares Texturfiltering, Alphablending, Fullscene Antialiasing (2x2), 8-bit Stencil Buffer und 24-bit Depth Buffer. Nach Angaben von DPM leistet der Prozessor einen Vertex-Ausstoß von bis zu 15,3 Millionen Polygonen und bis zu 800 Millionen Pixeln pro Sekunde bei einer Taktung von 200 MHz, und kommt dafür mit einer sehr geringen Energieaufnahme aus - was sich am vermutlich vergleichsweise kleinen Akku und dem geringen Gewicht des 3DS bemerkbar macht.

Eine Besonderheit des Chips ist die DMP-eigene "Maestro Technology", die eigene Verfahren zum Per-Pixel-Lightning, für prozedurale Texturen, Refraction Mapping, für Schattendarstellung sowie zur Berechnung gasförmiger Objekte verwendet. In dem Zusammenhang interessant: Nintendo stellt Spielentwicklern für die Programmierung der 3D-Effekte keine generelle API zur Verfügung, sondern überlässt es den Teams selbst, den räumlichen Tiefeneffekt umzusetzen.

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