Abo
  • IT-Karriere:

WLAN-Nutzdaten

Google hat auch Passwörter aufgezeichnet

Französische Datenschützer haben entdeckt, dass Google mit seinen Street-View-Fahrzeugen auch persönliche Passwörter für E-Mail-Postfächer aufgezeichnet hat, so ein Vertreter der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs.

Artikel veröffentlicht am ,
WLAN-Nutzdaten: Google hat auch Passwörter aufgezeichnet

Google hat bei der Aufzeichnung von WLAN-Nutzdaten durch die Google-Street-View-Fahrzeuge auch persönliche Passwörter erfasst. Das ergab eine Untersuchung der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs, der Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (CNIL). Die CNIL untersucht Daten auf zwei Festplatten und auf Servern der Firma, die Google der Behörde zur Verfügung gestellt hat.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Bremen, Hamburg, Altenholz bei Kiel
  2. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

"Es ist noch zu früh um zu sagen, was das Ergebnis dieser Untersuchung sein wird", sagte ein CNIL-Vertreter dem Magazin Infoworld. "Allerdings können wir bereits feststellen, dass Google auch Passwörter zu E-Mail-Konten" und Teile von E-Mails aufgezeichnet habe.

Erst durch die Anfragen des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar hatte Google nach eigenen Angaben die Aufzeichnung der Nutzdaten entdeckt. Das Unternehmen hatte bis dahin erklärt, zur Ortsbestimmung nur SSIDs und MAC-Adressen aufzunehmen. Google will seitdem das WLAN-Scanning eingestellt haben. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte am 19. Mai 2010 wegen der Datensammlungen ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte bei der Aufklärung ein hartes Durchgreifen angekündigt. Falls erforderlich, müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Aigner nannte es eine Bankrotterklärung, wenn die Firma selbst nicht wisse, welche Daten sie von Bürgern gesammelt habe. Google-Chef Eric Schmidt gab danach bekannt, dass sein Unternehmen die WLAN-Nutzdaten den Datenschützern in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien zur Verfügung stellen werde. Dem Programmierer, der die Software entwickelt hat, die die Daten mitgeschnitten hat, drohen disziplinarische Maßnahmen, so Schmidt. Eine solche Software zu schreiben, sei "ein klarer Verstoß" gegen die Datenschutzregeln des Unternehmens. Der Google-Chef betonte, dass es sich bei der Aufzeichnung der Daten um ein Versehen gehandelt habe.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 26,99€
  3. (-80%) 9,99€

DeusX 22. Jun 2010

Na die meinen bestimmt mir "hart durchgreifen", alle Register ziehen, um an die Daten zu...

dergenervte 22. Jun 2010

In dem Google ausser der SSID nichts mitschneidet, wie es sich laut Gesetz gehört! Ist...

æ 22. Jun 2010

Dummheit stirbt nie aus, Dummheit ist adaptiv. Ein echter Selektionsvorteil. Andere...

Picoadmin 22. Jun 2010

Ja bist ja jetzt auch schon ein "Ahnungserkenner", gell! <^--><

Hektor Blasma 22. Jun 2010

Endlich haben wir den Beweis. Google wird uns alle töten und hinterher in den Popo...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung durch die Baustelle
Autonomes Fahren
Per Fernsteuerung durch die Baustelle

Was passiert, wenn autonome Autos in einer Verkehrssituation nicht mehr weiterwissen? Ein Berliner Fraunhofer-Institut hat dazu eine sehr datensparsame Fernsteuerung entwickelt. Doch es wird auch vor der Technik gewarnt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Apple kauft Startup Drive.ai
  2. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  3. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos

    •  /