USB 3.0

Intel macht Spezifikation 1.0 öffentlich zugänglich

Obwohl seit Monaten Produkte mit USB-3.0-Ports verkauft werden, hat Intel erst jetzt die Revision 1.0 der Spezifikation für die neue Schnittstelle veröffentlicht. Vorher war sie lediglich Entwicklern zugänglich.

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USB 3.0: Intel macht Spezifikation 1.0 öffentlich zugänglich

Im August 2008 hatte Intel nach langem Streit mit anderen Chipherstellern die Spezifikation 0.9 für das "Extensible Host Controller Interface" (xHCI) nach USB 3.0 vorgelegt, seitdem wacht das Gremium USB-IF über den Standard, es werden Geräte dafür entwickelt. Nicht veröffentlicht wurde dabei unter anderem die Version 0.96, die für viele bereits erhältliche Geräte die Grundlage bildet. Die Spezifikation 1.0 gibt es bereits seit November 2008, sie war bisher aber nicht frei zugänglich.

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Wie aus dem jetzt veröffentlichten Dokument (PDF) hervorgeht, haben daran neben Intel auch zahlreiche andere Unternehmen wie Fresco Logic, Microsoft, NEC, Synopsys und VIA mitgewirkt. Vor allem NEC/Renesas verdient mit USB 3.0 schon ordentlich, ist deren Hostcontroller PD720200 doch in fast allen PCs zu finden, die das neue Interface jetzt schon mitbringen.

Inkompatibilitäten mit künftigen Geräten sind nicht zu befürchten, auch wenn alle aktuellen Entwicklungen auf Version 0.9x der Spezifikation basieren. Mit der Veröffentlichung des Dokuments ist jedoch von einem weiteren Schub für die Schnittstelle zu rechnen. Das zeichnete sich schon den vergangenen Monaten ab, als VIA, TI und andere Unternehmen ihre eigenen Hostcontroller für USB 3.0 ankündigten. Nur Intel wartet noch immer ab, die nächste Chipsatzgeneration des Unternehmens verzichtet auf USB 3.0 - obwohl sie erst Ende 2010 erscheinen soll.

In der aktuellen Ausgabe der Entwicklungsvorschriften für USB 3.0 beschreiben die Autoren auf 468 Seiten viele Details der Schnittstelle genauer als bisher, grundlegende Änderungen ergeben sich nicht. Es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen für die Regeln, die für Kompatibilität zur Version 0.96 vorgenommen werden mussten. Zudem gibt es noch eine Reihe von Errata, die aber nicht öffentlich zugänglich sind. Um dort Einblick nehmen zu können, ist eine Mitgliedschaft bei der USB-IF notwendig.

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