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Sencha Touch: HTML5-Framework für iOS und Android

Das aus Ext JS, jQTouch und Raphaël hervorgegangene Unternehmen Sencha hat mit Sencha Touch ein HTML5-Framework für mobile Endgeräte vorgestellt. Damit lassen sich geräteübergreifende Webapplikationen entwickeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Sencha Touch(öffnet im neuen Fenster) wartet mit einer umfassenden Bibliothek an UI-Widgets, einer Verwaltung für Touch-Ereignisse samt CSS-Transitions und einem umfangreichen Datenpaket auf. Dabei macht Sencha Touch von HTML5-Funktionen Gebrauch, um beispielsweise Offlineapplikationen zu realisieren. So nutzt die Beispielapplikation Solitaire(öffnet im neuen Fenster) Localstorage, um Spielstände lokal zu speichern, die Demo Geocongress nutzt das Geolocation-API, um einen lokalen Kongressabgeordneten zu finden.

Sencha Touch – HTML5-Framework für mobile Geräte
Sencha Touch – HTML5-Framework für mobile Geräte (07:22)

Zudem macht Sencha Touch umfangreichen Gebrauch von CSS3. Die Komponentenbibliothek verzichtet mit Ausnahme von Icons weitgehend auf Bilder und nutzt CSS3 unter anderem zur Gestaltung von Rändern, Farbverläufen und Schatten. Animationen werden mit Hilfe von CSS Transitions realisiert. Andere HTML5-Funktionen, beispielsweise Web Workers, sollen in künftigen Versionen genutzt werden.

Das gesamte Sencha-Touch-Framework ist gepackt derzeit 80 KByte groß und steht in Form einer ersten öffentlichen Beta ab sofort unter sencha.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Dabei werden derzeit Apples iOS und Googles Android offiziell unterstützt. Da aber ausschließlich auf Webstandards gesetzt wird, sollten die Applikationen auch auf anderen Geräten laufen, einen entsprechend modernen Browser vorausgesetzt.

Die Sencha-Touch-0.9-Beta steht unter der GPLv3, später soll auch eine kommerzielle Lizenz angeboten werden.


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