Objektivadapter: Anschluss für Sony-Hybridkameras an Canon, Nikon und Co.
Mit den Adaptern kann die größte Schwäche der neuen Sony-Kameras ausgeglichen werden: Es gibt durch das neue Bajonett lediglich Objektive von Sony selbst – und nur drei Stück. Eine 16-mm-Festbrennweite, ein 18-55er Zoom und später auch ein 18-200er Objektiv. Sony will außerdem einen Adapter für Sony-Minolta-Objektive vorstellen, die sonst an den Spiegelreflexkameras des Herstellers eingesetzt werden.
Durch die Adapter von Rayqual(öffnet im neuen Fenster) erhält der Fotograf deutlich mehr Auswahl. So können Objektive von Canon (FD), Leica M, Nikon und Pentax angeschlossen werden.
Die Adapter kosten umgerechnet zwischen 180 und 225 Euro. Die Autofokusfunktion der Objektive geht dabei verloren. Der Fotograf muss manuell scharf stellen. Da die Kameras nur ein 3 Zoll großes Display mit 920.000 Bildpunkten und keinen elektronischen oder gar optischen Sucher besitzen, könnte das Scharfstellen schwer werden.
Die Sony NEX-3 kostet mit dem 16-mm-Objektiv rund 500 Euro. Die NEX-5, die Videos im Gegensatz zur NEX-3 nicht mit 720p, sondern mit 1080p aufnimmt, kostet ab 600 Euro.
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