Abo
  • IT-Karriere:

Stickies

Notizzettel zum Kleben im Netzwerk

Notizzettel aus Papier haben viele Nachteile: Der Nutzer muss sie selbst transportieren, wenn er sie weiterreichen will, und durchsuchen lassen sie sich auch nur mühsam. Tom Revells Stickies sind eine digitale Alternative.

Artikel veröffentlicht am ,
Stickies: Notizzettel zum Kleben im Netzwerk

Wohin mit kleinen Notizen, wenn der Schreibtisch voll ist? Den Monitorrand damit bekleben? Sieht unschön aus. Eine Alternative sind digitale Stickies von Tom Revell, die virtuell auf den Monitor geklebt werden. Gegenüber den vielen anderen Notizzettelsystemen haben sie den Vorteil, dass sie netzwerkfähig sind - und keine Klebespuren hinterlassen. Das funktioniert meist so, dass eine Person einen Sticky vollschreibt und ihn dann per Rechtsklick an eine andere Person schickt. Ein empfangener Sticky kann auch zurückgeschickt werden. In einem Netzwerk mit mehreren Mitarbeitern kann es durchaus passieren, dass die Zettel als Chatfunktion missbraucht werden. Das funktioniert erstaunlich gut - und das Büro kann so gleich deutlich leiser werden. Natürlich kann der Nutzer Stickies auch nur für sich selbst benutzen.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. CSB-SYSTEM AG, Geilenkirchen

Gegenüber lokalem Instant Messaging gibt es zahlreiche Vorteile. Die Stickies können beispielsweise mit einem Alarm versehen werden; sie können schlafen gelegt werden, damit sie erst am nächsten Tag oder in der nächsten Woche wieder auftauchen, und sie erlauben in gewissen Grenzen auch Richtext. Zudem kann ein Sticky oberhalb aller Fenster platziert werden, damit der Anwender ihn nicht vergisst, oder er kann im Sticky-Store gespeichert werden, damit er vom Desktop verschwindet.

  • Stickies: Ein kleiner Pfeil links oben zeigt an, ob ein Zettel immer über den Fenstern schweben soll.
  • Die Schriftfarbe lässt sich ändern.
  • Wenn ein Sticky stört, wird er schlafen gelegt.
  • Das lässt sich auch im Detail einrichten.
  • Wer will, kann den Sticky auch als Alarm wieder auftauchen lassen.
  • Die Sticky-Zentrale findet sich in der Tray Notification Area ...
  • ... und bietet umfangreiche Optionen.
  • Hier werden alle Stickies gesammelt, ...
  • ... auch die bereits geschlossenen Zettel.
  • Netzwerkfähig: Hier können Gruppen und Nutzer eingetragen werden.
  • Die Optionen der Stickies sind umfangreich.
  • Verschiedene Stile lassen sich definieren.
  • Besonders praktisch in Büros: die Netzwerkfähigkeit. Selbst wie empfangene Stickies auszusehen haben, lässt sich einstellen.
  • E-Mail-Funktionen
  • Noch aus PDA-Zeiten
  • Alarmeinstellungen
  • Hotkeys. Normalerweise reicht das Drücken der Windows-Taste + S, um einen neuen Sticky zu öffnen.
  • Erweiterte Funktionen
Stickies: Ein kleiner Pfeil links oben zeigt an, ob ein Zettel immer über den Fenstern schweben soll.

In größeren Büros ist etwas Handarbeit durch den Admin sinnvoll, um die Listen der Sticky-Teilnehmer zu verwalten. Eine Sticky-Installation lässt sich zu einem Server konfigurieren, der die Liste der Sticky-Anwender verwaltet und an andere Sticky-Installationen ausliefert. Das ist zwar auch beim jeweiligen Nutzer möglich, aber damit steigt der Verwaltungsaufwand.

In heterogenen Netzwerken lassen sich Stickies leider nicht ohne weiteres einsetzen, denn der Client von Revell ist nur für Windows vorhanden. Eine klebefreie Kommunikation mit Linux- oder Mac-Clients ist also nicht möglich. Es gibt zwar ein Programm namens Unixsticky, das haben wir aber nicht ausprobiert.

Die Software selbst ist schlank und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. Selbst die Registry bleibt unangetastet. Revell arbeitet noch mit Ini-Dateien. Die Software wird ab und an gepflegt und um neue Funktionen erweitert.

Stickies in der Version 7.0b, das b steht nicht für Beta, sondern bezeichnet eine finale Version, kann kostenlos auf der Webseite zhornsoftware.co.uk heruntergeladen werden. Wer will, kann die Stickies sogar noch erweitern. In den Tools finden sich beispielsweise ein dedizierter Sticky-Server, eine Chaterweiterung und das bereits erwähnte Unixsticky.

Der Werkzeugkasten von Golem.de ist eine Sammlung kleiner Hilfsprogramme, die die Redaktion einsetzt. Vielleicht gibt es Alternativen, die ein Problem besser lösen? Wir freuen uns über Rückmeldungen und Tipps zu vergleichbaren Werkzeugen - auch für andere Betriebssysteme - im Forum.



Anzeige
Hardware-Angebote

Der Kaiser! 31. Mai 2011

KB00002 - Using Stickies as a portable application

Der Kaiser! 31. Mai 2011

http://www.klebezettel.net/

Der Kaiser! 31. Mai 2011

http://www.zhornsoftware.co.uk/stickies/tools.html#unix

Der Kaiser! 31. Mai 2011

http://wiki.ubuntuusers.de/Gnote

Frank Come 25. Feb 2011

Ich war auch lange Zeit ein Anhänger von Papiernotizen...habe aber kürzlich das Tool hier...


Folgen Sie uns
       


Maxus EV80 Probe gefahren

Golem.de hat mit dem Maxus EV80 einen chinesischen Transporter mit europäischer DNA getestet.

Maxus EV80 Probe gefahren Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

    •  /