Foxconn

Rückzug vom Rückzug aus China

Suizidserie, Lohnerhöhungen und dann die Ankündigung, sich aus China zurückzuziehen: Damit hatte Foxconn in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht. Doch an den Rückzugsplänen ist wohl nichts dran. Der Konzern teilt mit, er sei langfristig in China engagiert und wolle sogar expandieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Foxconn: Rückzug vom Rückzug aus China

Der Auftragshersteller Foxconn hat seinen Rückzug aus China dementiert. Das Management der Foxconn-Konzernmutter Hon Hai Precision Industry, das zuvor selbst einen Rückzug oder Teilrückzug aus China angekündigt hatte, erklärte am Sonntagabend, der Konzern werde sein Engagement in China weiter stark ausbauen. Das taiwanische Unternehmen bleibe an seinen bisherigen Standorten in China "weiter stark engagiert", darunter auch in Longhua, Shenzhen, wo es eine Reihe von Selbsttötungen von Arbeitern gegeben hat. "Wir werden in China entsprechend der Nachfrage unserer Auftraggeber stark expandieren, sowohl in existierende, als auch in neue Niederlassungen", so das Unternehmen. Der Ausbau in China sei nicht mit größeren Verlagerungen von Standorten für die Beschäftigten verbunden.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator/-in / Desktop Engineer (m/w/d)
    Robert Koch-Institut, Berlin-Mitte
  2. SAP Modul Berater und Berechtigungsexperte (m/w/d)
    PFW - Aerospace GmbH, Speyer
Detailsuche

Das Engagement in China erfolge "entschieden und langfristig". In Shenzhen würden weiter Neueinstellungen vorgenommen.

Auf der Jahreshauptversammlung von Hon Hai in Taiwan hatte Konzernchef Terry Gou zuvor noch erklärt, prüfen zu wollen, ob ein Teil der Produktion in China in weitgehend automatisierte Fabriken in Taiwan zurückverlagert werden könne. Nach der Suizidserie hatte Foxconn mit großen Lohnerhöhungen reagiert.

Ein Sprecher der Foxconn-Mutter Hon Hai Precision Industry sagte später: "Wir haben in China in der Vergangenheit Fertigungsstätten errichtet, weil die Lohnkosten dort weit niedriger lagen." Falls hier eine Angleichung erfolge, würde der Konzern den Standort Taiwan bevorzugen. Die in Hongkong erscheinende Oriental Daily News hatte sogar berichtet, dass alle Foxconn-Fabriken in China mit 800.000 bis 900.000 Arbeitern geschlossen werden sollten.

Gou habe keinerlei Erklärungen abgegeben, nach denen eine Verlagerung der Produktion aus China geplant sei, hieß es nun aktuell von dem Unternehmen.

Die Bemerkung von Hon Hai, dass keine größeren Verlagerungen geplant seien, kann als Reaktion auf einen Streik bei TPO Displays, einer Beteiligung von Foxconn, verstanden werden. In einem Werk von TPO Displays in Pudong, einem Bezirk von Schanghai, wo 2.000 Menschen beschäftigt sind, wurde gegen eine Verlagerung des Werkes protestiert. In der Fabrik werden TFT-LCDs für Handys und GPS-Geräte in Autos hergestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Clubhouse  
3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft

Die Telefonnummern und Kontakte aller Clubhouse-Konten werden wohl im Darknet angeboten. Nummern werden nach ihrer Wichtigkeit eingestuft.

Clubhouse: 3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft
Artikel
  1. iPhone 12: Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus
    iPhone 12
    Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus

    Ein Youtuber nimmt das Apple Magsafe-Akkupack auseinander. Im Video gibt er einen Einblick in die Technik und die Akkuladung des Produktes.

  2. Teilautonomes Fahren: Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer
    Teilautonomes Fahren
    Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer

    Für insgesamt 3,8 Milliarden US-Dollar will Magna International sein Geschäftsfeld autonome Fahrfunktionen ausbauen und übernimmt Veoneer.

  3. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
    Elon Musk
    Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

    Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

Azz 14. Jun 2010

Hey, an meinem auch! Scheiß Billigehäuse ohne entgratete Kanten...

oxigensurfer 14. Jun 2010

RICHTIG

amp amp nico 14. Jun 2010

Nicht nur in China.

d3wd 14. Jun 2010

Am Ende besteht die Welt nur noch aus Gothic-Anhängern. So siehts aus; Und es wird sich...

Trollversteher 14. Jun 2010

Naja, Propaganda der einen, die gegen Propaganda der anderen hetzt ist jetzt nicht...



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% auf Amazon Warehouse • LG 55NANO867NA 573,10€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Amazon: PC-Spiele von EA im Angebot (u. a. FIFA 21 19,99€) • Viewsonic VG2719-2K (WQHD, 99% sRGB) 217,99€ • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /