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SD15

Sigma kündigt neue Foveon-Spiegelreflexkamera an

Sigma hat den Preis und die Verfügbarkeit seiner Spiegelreflexkamera SD15 angekündigt. Das Modell wurde ursprünglich zur Photokina 2008 angekündigt, doch nun ist es da. Sigma bestückt die Kamera mit dem Drei-Schichten-Sensor Foveon X3.

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Der Foveon X3 besitzt drei Schichten für die RGB-Signale. Jede Schicht ist für eine der drei Farben Rot, Grün und Blau verantwortlich. So sollen farbgetreuere und klarere Bilder entstehen als bei herkömmlichen CCD- oder CMOS-Sensoren. Diese setzen auf ein Schachbrettmuster aus Filtern in den RGB-Farben. Jedes Pixel erkennt nur die Farbe des darauf angebrachten Filters. Die an dieser Stelle jeweils fehlenden Farbinformationen werden durch Interpolationen erzeugt.

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Sigma SD15
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Die Auflösung des 20,7 x 13,8 mm großen X3-Sensors gibt Sigma mit 14 Megapixeln an. Doch dieser Wert ist nicht mit herkömmlichen Kamerasensoren vergleichbar. Die Auflösung der Bilder liegt bei 2.640×1.760 Pixeln. Allerdings erzeugt der Sensor diese Auflösung mit jeder der drei Schichten einmal. So kommt Sigma nicht auf 4,6, sondern auf rund 14 Megapixel.

Die SD15 besitzt ein 3 Zoll großes Display mit 460.000 Pixeln und soll schneller arbeiten als ihre Vorgängerinnen. Neben JPEGs kann die SD15 auch Rohdaten aufnehmen. Sie erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von drei Bildern pro Sekunde. Damit ist sie verglichen mit dem Konkurrenzumfeld recht langsam. 

Die Kamera setzt für den Autofokus fünf Messfelder ein. Das zentrale Messfeld ist als Kreuzsensor ausgeführt worden. Für die Lichtmessung werden 77 Felder in einer Matrix eingesetzt. Wahlweise kann der Benutzer auch eine Spotmessung, eine mittenbetonte Messung oder eine Integralmessung einsetzen.

Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 100 bis 3.200. Die Verschlusszeiten reichen von 1/4.000 bis 30 Sekunden. Ein eingebauter Blitz sowie ein Blitzschuh sind ebenfalls vorhanden. 

Neben einem manuellen Weißabgleich kann der Anwender zwischen sieben Voreinstellungen für typische Lichtsituationen wählen. Neben einem USB-Anschluss ist auch ein Composite-Videoausgang vorhanden.

Die Kamera speichert auf SD-(HC-) und MMC-Karten. Videos nimmt sie entgegen dem Trend bei Spiegelreflexkameras nicht auf. Das Gehäuse misst 144 x 107,3 x 80,5 mm und wiegt ohne Akku 680 Gramm. Sigma setzt auf ein eigenes Bajonettsystem. Dafür kündigte Sigma ein neues Standardzoom an. Das 17-50mm f/2,8 EX DC OS HSM ist mit einer optischen Bildstabilisierung ausgerüstet und stellt über einen Ultraschallmotor scharf. Das Objektiv ist ab sofort für Canon erhältlich. Modelle für Nikon, Sony und Pentax sowie Sigmas eigenes SA-Bajonett sollen bald verfügbar sein. Wann genau, teilte Sigma nicht mit.

Die Sigma SD15 soll für rund 1.200 Euro ab Ende Juni 2010 erhältlich sein.

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CheCheva 12. Jul 2010

Also ich muss mal immer fragen: hast du denn schon mal den Foveon Sensor benutzt? Denn...

Markusk 14. Jun 2010

Das wär mal interessant. Aber ich denke die Entwicklungskosten wäre für Sigma viel zu hoch...

f3lix 14. Jun 2010

Gab es alles schon: http://sds.com/mug/rd175.html Warum das nicht mehr gebaut wird...


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