Drohnen für zivile Einsätze

Für den Einsatz gibt der Drohnenpilot eine Reihe von Wegpunkten vor, die das UAV dann selbstständig abfliegt. Die Einsatzdauer der drei UAVs ist dabei der Größe entsprechend unterschiedlich: Eine Wasp ist rund 45 Minuten in der Luft, Raven doppelt so lange. Puma schafft mehr als zwei Stunden. Damit die Drohnen ihre Daten übermitteln können, müssen sie in stetigem Funkkontakt zum GCS stehen. Bei der Wasp beträgt die Funkreichweite 5 km, Raven kann 10 km weit funken, Puma 20 km.

Drohne kommt zurück

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Geht die Funkverbindung verloren, kehrt die Drohne automatisch zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Gelandet wird dann einfach auf dem Boden - dazu haben alle drei unter dem Rumpf eine Gleitkufe. Die Landung könne auch durchaus mal etwas ruppiger ausfallen, sagt Austermann. Schlage Raven beispielsweise aus größerer Höhe auf einem Parkplatz auf, falle er auseinander und absorbiere so die kinetische Energie des Aufpralls. Die Drohnen seien so konstruiert, dass sie mindestens 50 solcher Schocklandungen unbeschadet überstünden.

  • Die Drohne Raven, im Vordergrund rechts ist das Ground Control System erkennbar. (Foto: wp)
  • Raven (Foto: wp)
  • Wasp ist die kleinste Drohne. (Foto: wp)
  • Puma hat eine Spannweite von knapp 3 m. (Foto: wp)
Wasp ist die kleinste Drohne. (Foto: wp)

Derzeit sei die Nutzung der UAVs noch zu 95 Prozent militärisch, sagt Aerovironment-Manager. Allerdings würden inzwischen auch andere Regierungsstellen den Nutzen der unbemannten Flugkörper erkennen. Die Polizei wolle sie beispielsweise bei Großveranstaltungen einsetzen, der Grenzschutz interessiere sich ebenso dafür. Bei Katastrophen wie Chemieunfällen oder Großbränden könnten Drohnen Feuerwehr und anderen Einsatzkräften wichtige Dienste leisten.

Zivile Ausstattung für Drohnen

Eine entsprechende Ausrüstung habe Aerovironment bereits im Programm: Für Raven beispielsweise gebe es eine Sensorausstattung, um die Daten über Schadstoffe zu sammeln und in Echtzeit auszuwerten. So könnte das Ausmaß einer Schadstoffwolke sowie die Richtung, in der sie sich ausbreitet, erfasst werden.

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Neben den Kleindrohnen war Aerovironment auch an der Entwicklung des unbemannten Solarflugzeuges Helios beteiligt, das 2001 mit knapp 30 km den Höhenrekord für nichtraketengetriebene Flugzeuge aufgestellt hat. Außerdem ist das Unternehmen im Energiesektor tätig: Es stellt Akkus sowie Ladestationen für Elektroautos her.

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 Aerovironment: Minidrohnen für den mobilen Einsatz
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xsosos 15. Jun 2010

Nein ich finde nur die Ästhetik zwischen dem Werbevideo und dem Kriegsverbrechen...

got good old times 14. Jun 2010

Das waren noch Zeiten.

lessie nielsen 14. Jun 2010

Zur Arbeit gefahren in einem Porsche!



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