Solarflieger in Leichtbauweise

Anders als die Helios-Entwickler, die US-Weltraumbehörde Nasa und das kalifornische Unternehmen Aerovironment, verfolgt das DLR nicht das Konzept eines Nur-Tragflächen-Flugzeugs. Die Doppelrumpfkonstruktion verleihe dem Flugzeug mehr Stabilität, begründet Altenkirch.

Rippen aus Kohlenfaser

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Solitair hat eine Spannweite von 20 m und wiegt dabei nur 70 kg. Die Gewichtsaufteilung ist sehr ungewöhnlich: Das Schwere an Solitair ist nicht das Flugzeug selbst, sondern die Solarmodule, die Akkus, die Bordrechner, die in einem Tank unter der Tragfläche angebracht sind, und die zwei Motoren. Sie wiegen zusammen rund 50 kg. Die Tragflächen, die aus einem Rohr und aus Rippen aus Kohlefaser bestehen, die mit einer Folie bespannt sind, und die Rümpfe bringen nur 20 kg auf die Waage. Hinzu kommt noch eine Nutzlast von 5 kg.

  • Solitair ist ein unbemanntes Solarflugzeug. (Foto: wp)
  • Das Besondere daran sind die schwenkbaren Solarmodule. (Foto: wp)
  • Das Flugzeug soll eine Spannweite von 20 m haben und nur 70 kg schwer sein. (Foto: DLR)
  • Grund für das geringe Gewicht ist die Leichtbauweise. (Foto: wp)
Grund für das geringe Gewicht ist die Leichtbauweise. (Foto: wp)

Solitair wird in der Lage sein, aus eigener Kraft zu starten. Dazu wird das Flugzeug auf einen Startwagen gehievt, der als Fahrgestell dient und am Boden zurückbleibt. Ein eigenes Fahrgestell hat das Flugzeug aus Gewichtsgründen nicht. Zur Landung werden aus den Rümpfen zwei Kufen ausgeklappt.

Fertigstellung etwa 2015

Die Idee stamme bereits aus den 90er Jahren, erzählt Altenkirch. Seinerzeit hatte ein Wissenschaftler in seiner Dissertation das Konzept für ein permanent und selbstständig fliegendes, mit Solarstrom betriebenes Flugzeug entwickelt. Aber erst jetzt soll das Flugzeug gebaut werden. Derzeit existieren aber erst einige Bauteile. Mitte des Jahrzehnts, so rechnen die DLR-Forscher, soll das Flugzeug fertig sein. Neben der Erdbeobachtung könnte Solitair dann auch im Katastrophenschutz oder als fliegende Kommunikationsstation eingesetzt werden.

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Neben dem Solarflugzeug zeigt das DLR auf der ILA unter anderem das Brennstoffzellenflugzeug Antares DLR-H2, die Forschungsdrohne Prometheus sowie den humanoiden Roboter Justin.

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 Solarflugzeug: Leichtes Solarflugzeug soll Monate in der Luft bleiben
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Aktuelle Artikel 15. Jun 2010

und dann noch 50kg für motoren (: dachte auch erst das sind schnuckelige 50g motoren...

Mit-dem-Finger... 12. Jun 2010

Und deshalb der Text, der danach kommt?

Simon221 11. Jun 2010

XD Was meinste wie die Datenschützer sich auf die schmeisen würden hehe ;)

adsfasdfasfd 11. Jun 2010

Diese Teiler brauchen keine Aerodynamik, die Dinger sollen sich ja schliesslich nicht...

storchi 11. Jun 2010

fuer die moderne version des kinderstorchs reichts



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