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Schließung von Fabriken in China nach Lohnerhöhung

Foxconn will Fabriken in China schließen. Laut einem Medienbericht sollen alle Werke betroffen sein - und mehr als 800.000 Arbeiter. Zugleich gab es in einem Tochterunternehmen von Foxconn gestern Streik.

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Ein Werk von  TPO Displays
Ein Werk von TPO Displays

Die taiwanische Foxconn Technology Group hat gestern offiziell die Verlagerung einiger Werke zurück nach Taiwan in Freihandelszonen angekündigt. Der Auftragshersteller hatte nach einer Reihe von Suiziden von Arbeitern in China mehrere Lohnerhöhungen gewährt. Neue Fabriken in Taiwan würden für komplexere Fertigungsprozesse ausgelegt, die höhere Gewinnmargen brächten. Ein Sprecher der Foxconn-Mutter Hon Hai Precision Industry sagte: "Wir haben in China in der Vergangenheit Fertigungsstätten errichtet, weil die Lohnkosten dort weit niedriger lagen." Falls hier eine Angleichung erfolge, würde der Konzern den Standort Taiwan bevorzugen.

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Die in Hongkong erscheinende Oriental Daily News berichtet dagegen, dass alle Foxconn-Fabriken in China geschlossen werden sollen. Davon wären 800.000 bis 900.000 Menschen betroffen.

In China gibt es derzeit eine Reihe von Streiks in den Industriebetrieben, bei denen es teilweise zu Zusammenstößen mit der Polizei und dem Werksschutz kommt. Von Streiks betroffen ist auch TPO Displays, ein Tochterunternehmen von Foxconn, berichtet die South China Morning Post. TPO Displays fusionierte Anfang 2010 mit Innolux Display und Chi Mei Optoelectronics. In einem Werk von TPO Displays in Pudong, einem Bezirk von Schanghai, sind 2.000 Menschen beschäftigt. Gestern stand dort die Produktion für einige Zeit, weil das Werk teilweise nach Nanjing verlagert werden soll, ohne dass die Arbeiter eine Abfindung erhalten, hieß es. In der Fabrik werden TFT-LCDs für Handys und GPS-Geräte in Autos hergestellt.

"Ein Teil der Belegschaft hat Gerüchte gehört, dass das Unternehmen die Fabrik schließen will, und eine Abfindungszahlung gefordert", sagte Fabrikchef Zhuang Zhenpeng der Zeitung. Das seien aber alles Missverständnisse. Ein junger Arbeiter sagte der Zeitung, er halte das für eine Ausrede. Die Planungen für eine Verlagerung der Produktion seien real.



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dergenervte 14. Jun 2010

Warum zeigst Du Deine Allgemeinbildung dann nicht? :(

Streuner 13. Jun 2010

Einige? Du meinst eher vor 50. Das ist nicht richtig. Japan war nach dem 2.Weltkrieg...

Trollversteher 13. Jun 2010

Du hast eine sehr naive Ansicht von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Natürlich ziehen...

xsosos 13. Jun 2010

Du kennst aber schon die Bedeutung der Warnpapperl ganz oben und wie sie im...

panfred 12. Jun 2010

wenn die Jobs in 15 Jahren wieder bei Gibraltar aus dem Meer steigen. Hoffentlich. So...


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