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Bundeswehr bekommt Kampfdrohnen

Während die Kameras vom Bodenpersonal bedient werden, fliegt das UAV autonom. Bei der Missionsplanung gibt der Planer keine GPS-Wegpunkte an, sondern er definiert Einsatzräume, wie lange die Drohne sich in diesem Gebiet aufhalten soll oder wie oft sie es überfliegen soll - alles andere macht KZO selbst. Zur Navigation verfügt es dazu über GPS, ein inertiales Navigationssystem sowie über ein System zur Rho-Theta-Navigation.

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Um KZO vor feindlichen Augen zu schützen, hat Rheinmetall die aus Kunststoff bestehende Drohne mit Tarntechnik ausgestattet. Dadurch sei der Radarquerschnitt nicht größer als der eines Vogels, erklärt der Hersteller. Damit die Kommunikation nicht - wie bei US-Drohnen geschehen - abgehört werden kann, werden die Daten verschlüsselt übertragen. Außerdem verfügt KZO über einen sehr kleinen Antennenstrahl, einen sogenannten Pencil Beam, der kaum zu orten ist.

Kampfdrohne für die Bundeswehr

Allerdings soll es nicht bei einer Aufklärungsdrohne bleiben: Die Bundeswehr soll auch eine Kampfdrohne bekommen. Harop heißt das UAV, das von Israel Aerospace Industries entwickelt wurde. Das Einsatzszenario sieht vor, dass KZO und Harop zusammen eingesetzt werden. "Wirkmittel zur abstandsfähigen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen", kurz Wabep, nennt Rheinmetall diesen Verbund.

  • Kleinflugzeug Zielortung (KZO) heißt die Aufklärungsdrohne der Bundeswehr. (Foto: wp)
  • Mit ihren hochauflösenden Kameras kann sie Tag und Nacht filmen. (Foto: wp)
  • Sie ist seit 2009 in Afghanistan im Einsatz. (Foto: wp)
  • Die Drohne startet von einem Lkw aus. (Foto: Rheinmetall)
  • Die israelische Kampfdrohne Harop... (Foto: wp)
  • ... soll 2013 an die Bundeswehr ausgeliefert werden. (Foto: wp)
... soll 2013 an die Bundeswehr ausgeliefert werden. (Foto: wp)

Dabei übernimmt KZO die Aufklärung. Findet die Drohne ein hochklassiges Ziel, wird Harop eingesetzt, um dieses Ziel auszuschalten. Dabei kann Harop - anders als ein Marschflugkörper - auch eine längere Zeit über dem Einsatzgebiet kreisen, bevor er das Ziel anvisiert.

Drohne mit Gefechtskopf

Harop kann allerdings nur einmal eingesetzt werden. Denn anders als die US-Drohnen Reaper oder Predator wird Harop nicht mit einer Rakete bewaffnet - Harop ist mit einem Gefechtskopf ausgestattet, ist also selbst das Waffensystem. Wurde die Kampfdrohne ins Ziel geleitet, übernimmt KZO das sogenannte Battle Damage Assessment, prüft also nach, ob der Einsatz erfolgreich war.

Die Bundeswehr setzt KZO seit Juli 2009 in Afghanistan ein. Bis Mitte Mai 2010 hat das System dort mehr als 260 Flüge absolviert. Die Kampfdrohne Harop soll 2013 an die Bundeswehr ausgeliefert werden.

 Rheinmetall: Drohnen für die Bundeswehr
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Jurastudent 11. Jun 2010

Und so furchtbar... lustig.

Maddin666 11. Jun 2010

Die meinst die Schuldenbremse? Die lässt sich genauso wieder abschaffen (bzw. sieht...

dada 11. Jun 2010

Kommt drauf an was die Systeme unterschiedlich kosten. Drohne mit Sprengstoff und Zünder...

wer-wolf 11. Jun 2010

Überal sonst auch... Und genau darum geht es; die Drohne führt einfach aus. Kein Risiko...

dada 11. Jun 2010

Das war schon immer so. Das beste Testgelände für Waffensysteme und Strategien ist der...


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