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Mobile Werbung

Apple sperrt Google aus

Nach Adobe knöpft sich Apple nun Google vor und untersagt die Nutzung von dessen Werbenetzwerk in iOS-Applikationen. Apples Vorgehen sei schlecht für die Kunden, meint Google.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobile Werbung: Apple sperrt Google aus

Apple hat wieder einmal die Lizenzbedingungen für Entwickler von iPhone- und iPad-Applikationen angepasst. War es zuletzt Adobes Flash, dem Apple den Weg auf seine Geräte untersagte, geht es diesmal um Werbenetzwerke. So ist es laut Punkt 3.3.9 der Lizenzbedingungen nun untersagt, Daten zu sammeln, zu nutzen oder an Dritte weiterzugeben, ohne dass der Nutzer zuvor zustimmt. Aber auch dann stellt Apple einige Bedingungen, die offensichtlich gegen Google gerichtet sind. Mit iAd startet Apple ein eigenes Netzwerk für mobile Werbung auf seinen Geräten.

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"Ohne Apples vorherige schriftliche Erlaubnis ist es untersagt, Analysesoftware von Drittanbietern in den eigenen Applikationen einzusetzen, um Daten zu sammeln und Gerätedaten an Dritte zur Aggregation, Verarbeitung und Analyse zu übersenden", heißt es in den Lizenzbedingungen weiter. Zudem dürfen Daten nur zum Ausspielen von Werbung genutzt und über einen unabhängigen Werbenetzbetreiber abgewickelt werden, dessen Geschäft primär darin besteht, mobile Werbung auszuliefern.

Was "unabhängig" in diesem Zusammenhang bedeutet, spezifiziert Apple wie folgt: "Ein Werbenetzwerk-Betreiber, der zu einem Entwickler oder Anbieter von mobilen Endgeräten, mobilen Betriebssystemen oder Entwicklungsumgebungen gehört oder mit diesem verbunden ist und es sich dabei nicht um Apple handelt, ist nicht als unabhängig anzusehen". Die Beschreibung passt beispielsweise auf die Apple-Konkurrenten Google und Microsoft.

Übertragen werden dürfen indes nur wenige Daten: UDID sowie Aufenthaltsort des Nutzers und andere Daten, die von Apple explizit zur Verwendung für Werbezwecke vorgesehen wurden.

Omar Hamoui, Gründer und Chef von Googles mobilem Werbenetzwerk Admob, kritisiert Apples Schritt in einem Blogeintrag. Der Schritt sei nicht im Sinne von Nutzern und Entwicklern und verringere die Einnahmen von Entwicklern kostenloser, werbefinanzierter Applikationen oder lasse sie ganz versiegen. Es habe sich gezeigt, dass Wettbewerb zu besseren Lösungen führe, künstliche Hürden hingegen würden Nutzern und Entwicklern schaden und langfristig die technische Entwicklung zum Erliegen bringen.

Hamoui will nun das Gespräch mit Apple suchen, um das Thema zu diskutieren.



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Louis Potier 12. Jun 2010

Der store kann Apple ja auch gerne gehören,darum geht es ja nicht,das Problem ist das...

mt23 11. Jun 2010

Halbierung Minderung, pro Stunde pro Qualitätseinheit... Völlig egal. Wie meinst du das...

surfenohneende 11. Jun 2010

XD

Anonymer Nutzer 11. Jun 2010

= communist party apple Mit einem Haufen treuer Wähler, welche auch stundenlang auf die...

anonymsowieichbin 11. Jun 2010

Woah, ich würde meine Freundin die neben mir liegt nicht als Brocken bezeichnen... :D...


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