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EU-Kommissarin Neelie Kroes
EU-Kommissarin Neelie Kroes

EU-Kommission

Kinderschutz in Smartphones und sozialen Netzen gefordert

Die EU-Kommission fordert besseren Schutz für Kinder im Internet - von Mobilfunkbetreibern und in sozialen Netzwerken. Per Smartphone gelangten Kinder leicht an Erwachseneninhalte. Einige Netzbetreiber hätten bereits Internetsperren errichtet, lobt die EU-Behörde.

EU-Kommissarin Neelie Kroes hat Mobilfunkbetreiber aufgefordert, weitere Maßnahmen zu treffen, damit Kinder mit Smartphones keinen unbeschränkten Zugang zu Erwachseneninhalten im Internet bekommen. Ein vom Mobilfunkbranchenverband GSM Association soeben vorgelegter Bericht zeige, dass die Branche beim Jugendschutz in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht habe, sagte Kroes. Die im GSM-Bericht untersuchten Betreiber bedienen 96 Prozent aller Mobilfunkkunden in der EU.

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"Der Schutz junger Menschen im Internet ist ein zentrales Anliegen der Digitalen Agenda für Europa, deshalb begrüße ich den heutigen Bericht, der zeigt, dass die Mobilfunkunternehmen ihre Verantwortung ernst nehmen", sagte Kroes, die zugleich Vizepräsidentin der EU-Kommission ist. Nötig seien aber zusätzliche Bemühungen. Die Betreiber von Mobilfunk und sozialen Netzwerken forderte Kroes auf, bis 2013 weitere Maßnahmen der Selbstkontrolle für die Sicherheit von Kindern im Internet zu entwickeln.

Die Betreiber hätten Maßnahmen ergriffen, um den Zugang von Kindern zu nur für Erwachsene bestimmten Inhalten zu kontrollieren, erklärte Kroes. Doch statt verlässliche und einfach zu bedienende Kinder- und Jugendschutzsoftware auf Smartphones bereitzustellen, setzen die Mobilfunkbetreiber auf Internetsperren oder die komplette Sperrung des Internetzugangs am Handy: "So führen beispielsweise lettische Mobilfunkbetreiber in der Verkaufsstelle Altersüberprüfungen durch und ermöglichen den Eltern die kostenlose Sperrung des Internetzugangs auf den Telefonen ihrer Kinder", erklärte die EU-Kommission. "Tschechische und slowakische Mobilfunkbetreiber ergreifen Maßnahmen zum Kampf gegen illegale Inhalte in Mobilfunknetzen und sperren den Zugang zu Websites mit illegalen Inhalten." Italienische Mobilfunkbetreiber verwendeten verschiedenfarbige Symbole, um Inhalte auszuzeichnen, die für jedes Publikum geeignet seien, sich speziell an Kinder richteten, in Anwesenheit eines Erwachsenen angeschaut werden sollten oder nur für Erwachsene bestimmt seien.


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Silberwoelfin 10. Jun 2010

Nein, wie kommst du darauf? Die kaufen ihrem Kind ein Smartphone, damit sie sich nicht...

Mac Jack 10. Jun 2010

Nunja, anscheinend gibt es da eine Nachfrage...

DM 09. Jun 2010

Diese dumm-konservativen Moralspinner! Das einzige, was die wollen ist einen Schutz vor...

Schnarchnase 09. Jun 2010

Ich befürchte du hast leider recht. Und was dann später passieren soll, wenn die Kinder...

esr 09. Jun 2010

Richtig so. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse haben Kinder schließlich auch nichts...



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