Patchday

Sicherheitslecks in Windows, Office und Internet Explorer

Microsoft hat zehn Patches veröffentlicht, die summa summarum 34 Sicherheitslücken beseitigen. Damit werden 23 gefährliche Sicherheitslecks geschlossen, 14 davon betreffen Microsofts Office-Paket.

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Zwei gefährliche Sicherheitslücken befinden sich bis auf Windows Server 2000 in allen Windows-Ausführungen und erlauben die Ausführung beliebigen Programmcodes. Die eigentlichen Fehler stecken in den dlls Quartz.dll sowie Asycfilt.dll, so dass ein Angreifer über eine manipulierte MJPEG-Videodatei Code auf fremde Systeme schleusen kann.

Inhalt:
  1. Patchday: Sicherheitslecks in Windows, Office und Internet Explorer
  2. Support für Windows 2000 und Windows XP mit SP2 endet bald

In allen Windows-Versionen befinden sich ebenfalls zwei gefährliche Sicherheitslöcher, über die Angreifer Code ausführen können. Ein Fehler steckt in den Entwicklertools für den Internet Explorer 8, der andere im ActiveX-Steuerelement des Data Analyzer. In beiden Fällen können Angreifer die Fehler über eine manipulierte Webseite ausnutzen.

Sechs Sicherheitslücken im Internet Explorer

Sechs weitere Sicherheitslücken betreffen den Internet Explorer in allen noch unterstützten Versionen. Vier Sicherheitslücken können zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden und gelten daher als kritisch. Zwei weitere Sicherheitslücken können von Angreifern zum Ausspähen vertraulicher Daten missbraucht werden, dazu zählt auch das seit Anfang Februar 2010 bekannte Sicherheitsloch. In allen Fällen müssen Opfer vom Angreifer zum Öffnen einer präparierten Webseite verleitet werden.

Ein Sammelpatch für Microsofts Office-Paket kümmert sich um 14 Sicherheitslecks, wovon nur ein Fehler nicht zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden kann. Dieser Fehler betrifft die Mac-Ausführung der Office-Software und kann zur Rechteausweitung verwendet werden. Die übrigen 13 Sicherheitslöcher betreffen nur die Tabellenkalkulation Excel in den Versionen XP, 2003, 2007 sowie den Excel Viewer.

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