Abo
  • Services:

Golem.de guckt

Mercano, Erich und John Williams

Das Programm von Kabel wird langsam unkreativ. Die Star-Trek-Filme sind für den Samstag zwar durch, aber schließlich kann man den kompletten Abend und die Nacht auch mit Star Trek Enterprise bestreiten. Damit schafft es diese Serie noch in kürzester Zeit, in der Anzahl der Wiederholungen mit den übrigen Star-Trek-Serien aufzuschließen. Abgesehen davon bietet die TV-Woche vom 7. bis zum 13. Juni 2010 diesmal sogar eine Konzertempfehlung.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de guckt: Mercano, Erich und John Williams

Ein kleines Special außerhalb der üblichen Kategorien. In den USA sind Filmmusikstücke häufig Bestandteil konzertanter Aufführungen, gleichberechtigt mit Werken der ernsten Musik. Im hochkulturellen deutschsprachigen Raum ist das hingegen ein Tabu. Umso bemerkenswerter ist die Übertragung des Sommernachtskonzerts Schönbrunn, das neben Strauss und Liszt auch mit John Williams und seinen Star-Wars-Kompositionen aufwartet.
(3Sat, 08.06.2010, 21:05 - 22:50 Uhr)

Dokumentationen

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Mannheim
  2. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg

Erich und die Frauen ist nicht der Start einer neuen Dokuserie über die DDR von Guido Knopp, sondern eine etwas schrullig-liebevolle Dokumentation über einen Schweizer. Er sucht seit Jahren über das Internet seine Traumfrau, doch bei keiner Bekanntschaft klappte es richtig. Eine Studie über die Irrungen und Wirrungen der Liebe quer über den Globus.
(3Sat, 08.06.2010, 04:05 - 04:50 Uhr)

Das erste Telefonkabel durch den Atlantik war ein Misserfolg, 150 Jahre später wird über unterseeische Glasfaserkabel ein wesentlicher Teil des Internetverkehrs zwischen den Kontinenten abgewickelt. Die Dokumentation 20.000 Kabel unter dem Meer beschäftigt sich mit der Herstellung, Wartung und Erforschung von Glasfaserkabeln für den unterseeischen Einsatz.
(Arte, 11.06.2010, 16:55 - 17:40 Uhr)

Magazine

X:enius beschäftigt sich am Donnerstag mit Elektroautos und am Freitag geht es um Atomkraftwerke versus regenerative Energien.
(Arte, 10.06. und 11.06.2010, 08:45 - 09:10 Uhr)

C't-TV beschäftigt sich mit supergünstigen Handyverträgen der Marke "Motorroller und zwei Handys dazu", und rechnet mal nach. Weiterhin geht es um Navigationsgeräte und der Frage, ob TMC und kostenpflichtige Dienste wirklich etwas bringen. Und zum Schluss geht es um die zukünftige Hightec-Kleidung von Feuerwehrleuten.
(HR, 12.06.2010, 12:30 - 13:00 Uhr)

Neues bringt eine Afrika-Sondersendung. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der digitalen Infrastruktur. In Afrika fehlt es an klassischen Telekommunikationsstrukturen, trotzdem wollen die Menschen an der modernen Kommunikation teilhaben. Die Reportage zeigt, wie Computer und das Internet in die Savanne, die Wüste und den Regenwald kommen.
(3Sat, 13.06.2010, 16:30 - 17:00 Uhr)

Filme

Screamers ist typisches B-Movie-Sci-Fi, wenig Tiefgang und ordentliche Action mit manch unnötiger Ruhepause. Die Story ist simpel: Eine Gruppe muss von Punkt A nach Punkt B kommen, um zu überleben. Die Gefahr geht von Killermaschinen aus, die sich selbstständig weiterentwickelt haben und schließlich wie Menschen wirken. Das klingt insgesamt stereotyper und langweiliger als der Film tatsächlich ist, er nimmt immer wieder Fahrt auf und die Spannung steigt zum Ende hin.
(Kabel 1, 07.06.2010, 22:05 - 00:20 Uhr)

Eines muss Kabel zugutegehalten werden: Es hält sich halbwegs an die Produktionsabfolge, Mad Max letzte Woche war die unrühmliche Ausnahme. Am Mittwoch kommt Final Fantasy und dessen Nachfolger Final Fantasy VII: Advent Children. Während der erste Film häufiger läuft, ist der zweite bislang kaum im TV zu sehen gewesen. Er setzt lose an den ersten an und dürfte ohne Zweifel jedem gefallen, der auch diesen mochte. Diese Aussage mag jeder für sich interpretieren.
(Kabel 1, 09.06.2010, 20:15 - 22:15 und 22:15 - 00:15 Uhr)

Argentinisches Science-Fiction gibt es selten im deutschen Fernsehen. Umso mehr sei Mercano, der Marsmensch empfohlen. Ein Marsmensch stürzt auf der Erde ab, kann nicht zurück, errichtet deshalb im Internet einen virtuellen Mars, um dem Heimweh zu entfliehen, wird von einem Kapitalisten benutzt und beim Versuch, ihm zu helfen und die Erde zu retten, geht die Welt doch unter. Das klingt nicht nur schräg, sondern ist es auch.
(Arte, 12.06.2010, 00:25 - 01:35 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20100607.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

The Howler 07. Jun 2010

Golem ist ja auch net zum denken da, sondern zum recherchieren. Man kann nicht alles...

IT-Sportler 07. Jun 2010

Doch mein wef-nerf, doch: am 11. ist die Eröffnung, und am 13. spielt Deutschland das...

nume rierung 05. Jun 2010

Die Aufzeichungen klingen mangels Nachbearbeitung aber halt "raw" oder "unplugged". Und...

Ziegenbart 05. Jun 2010

Hallo, bin noch für folgende drei Beiträge von Golem.de: Golem.de kocht! Golem.de deckt...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /