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Sandy Bridge: Intel verzichtet auf USB 3.0 - und manchmal auf PCI (Update)

PCI nur auf teuren Boards?

Dafür hat Intel nach dem bisherigen Anschein den klassischen PCI-Bus wegrationalisiert. Die Serie 5 der Intel-Chipsätze bietet noch einen nativen PCI-Bus, auf den meisten Mainboards werden höchstens zwei der Slots damit realisiert. Nach unbestätigten Angaben besitzt die Serie 6 diese Fähigkeiten nicht mehr. Viele der in Taipeh ausgestellten Boards haben folglich auch keine PCI-Slots mehr und dafür mehr PCIe-Steckplätze. Ist der betagte Bus dennoch vorhanden, wird er über Bridge-Chips bereitgestellt.

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  • Asrock mit USB 3.0 und PCI
  • Biostar verbaut nur einen PCI-Slot
  • Biostars Board für Sandy Bridge
  • Zwei PCI-Slots nebeneinander gibt es bei Asrock
  • Daten des Asrock-Boards
Biostar verbaut nur einen PCI-Slot

Das hat gleich mehrere Nachteile - vor allem werden die Mainboards für die Hersteller und vermutlich auch die Kunden wieder teurer. Zudem verkompliziert die Anbindung von gleich zwei Zusatzbausteinen für USB 3.0 und PCI das Design, und die bei Intel - im Gegensatz zu AMD - immer noch raren PCIe-Lanes bleiben bei vollständiger Nutzung der Geschwindigkeiten der Schnittstellen genauso knapp wie bisher. Leistungseinbußen sind für PCI-Karten aber kaum zu befürchten, da Bridge-Chips für PCI via PCIe schon seit Jahren verbreitet sind.

Probleme bekommen mit Intels neuen Plattformen aber vor allem professionelle Anwender, die etwa für Audio- und Videoworkstations häufig auf PCI-Karten angewiesen sind. Ein funktionierendes Studio reißt man nicht kurzfristig auseinander, weil eine neue Prozessorgeneration mit mehr Leistung lockt. Ebenso sind viele Karten der Mess- und Regeltechnik noch nicht im PCI-Express-Zeitalter angekommen. Auch zahlreiche private Nutzer hängen beispielsweise an Soundkarten oder TV-Tuner-Boards für PCI, die schon seit Jahren im Einsatz sind - warum wechseln, wenn es die alte Karte noch tut?

Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Bisher nicht zu finden ist auf der Computex der Chipsatz Q67, der ebenfalls durch inoffizielle Roadmaps geistert. Er soll wieder einen PCI-Bus enthalten. Die Q-Chipsätze, die Intel für Business-PCs empfiehlt und für die es auch Unterstützung für die Fernwartungsfunktionen nach vPro gibt, sind aber stets deutlich teurer als andere Varianten. Klärung gibt es nach letztem Stand schon Ende 2010: Dann sollen die ersten Sandy-Bridge-CPUs samt ihrer Chipsätze auf den Markt kommen.

Nachtrag vom 7. Juni 2010, 11:25:
Wir haben diesen Artikel um weitere Bilder von LGA-1155-Boards von Asrock, Biostar und Elitegroup ergänzt. Diese drei Hersteller bieten neben vielen anderen Unternehmen bei den gezeigten Vorserienprodukten PCI-Slots an.

 Sandy Bridge: Intel verzichtet auf USB 3.0 - und manchmal auf PCI (Update)

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Treadmill 08. Jun 2010

ISA-Slots gab es auch lange Zeit noch in den Rechnern, muss ja auch seinen Grund gehabt...

morecomp 07. Jun 2010

21 - darüber hätte ich mir gar keine Gedanken gemacht... aber wo du es sagst, das kann so...

entwickler version 06. Jun 2010

Der Markt für Informationen (Google, Yahoo), Zeitschriften, Onlinebanking, Unterhaltung...

jhgfdsa 05. Jun 2010

Im Golem-Artikel geht es um den Chipsatz, nicht um Mainboards. Es gibt natürlich...

mass customization 04. Jun 2010

Er würde den Preis nicht bezahlen wollen. Aber mass-customization ginge. Im keller ist...



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