Szenarien übernommen

Auch die Szenarien wurden bei den bekannten Strecken größtenteils übernommen, inklusive der Fahrpläne, die sich dem Verhalten des Fahrers anpassen. Wer will, kann also mit 10 km/h im Berufsverkehr fahren und erfüllt dennoch seinen Fahrplan, ohne einen Zugstau auszulösen. Einige neue Szenarien bieten aber echte Fahrpläne, die mit den tonnenschweren Zügen durchaus eine Herausforderung darstellen, wenn sich der Spieler an die Regeln hält.

Zugsimulator ohne funktionierende Zugsicherung

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Doch genau am Regelwerk hapert es. Bei einer Vorabdemonstration von Railworks hatte uns Aerosoft noch versprochen, dass sich das deutsche Team darum kümmern wird, das deutsche Zugsicherungssystem PZB korrekt umzusetzen. PZB steht für Punktförmige Zugbeeinflussung, ein recht altes Sicherungssystem für Fahrten unterhalb von 160 km/h. Es regelt unter anderem die Annäherungsgeschwindigkeit vor Signalen, zeitliche Vorgaben zur Reduzierung von Geschwindigkeiten vor und hinter Halt- und Halt-Erwarten-Signalen, und was bei einer Regelverletzung passiert - nämlich meist eine gnadenlose Zwangsbremsung, die für die Fahrgäste nicht angenehm ist. Für die PZB sind Magneten neben den Schienen im Boden, und der Spieler muss im Führerstand der Lok auf diverse Anzeigen achten, denn die Lok erkennt diese Magneten und zeigt den Typ an, sofern der Magnet beispielsweise wegen eines Rotsignals aktiv ist. Soweit die Kurzfassung eines komplexen Sicherungssystems.

  • Railworks ist ein Steam-Spiel. Die Startoberfläche wird nicht geladen, wenn keine Admin-Rechte vorhanden sind.
  • Grobe Einstellungen ...
  • ... im Launcher
  • Weitere Einstellungen verbergen sich im Spiel.
  • Spieleinstellungen ...
  • ... und Grafikeinstellungen
  • Streckenauswahl
  • Die Beschreibungen der Szenarien ist unvollständig, ...
  • ... welche Lok der Spieler fährt, erfährt der Spieler erst nach der mehrere Minuten andauernden Ladezeit.
  • Eines der neuen Szenarien von Anfang Juni 2010
  • Der Fahrplan muss in dem neuen Szenario tatsächlich eingehalten werden.
  • Kurz vor der Abfahrt
  • Das Signal bleibt noch rot - eher eine Ausnahme im Spiel.
  • Störende Hinweise
  • Innenräume der Lok sind sehr gut gelungen.
  • Geschwindigkeitsüberschreitung ohne Konsequenzen
  • Spitzenlicht. Im Dunkeln wird allerdings nichts durch die Beleuchtung erhellt.
  • Parallelfahrt mit einem Güterzug
  • Baureihe 143: Beschleunigt schnell, schafft aber keine hohen Geschwindigkeiten
  • Die Magneten für das PZB sind da, tun aber nicht das, was sie sollten.
  • Scheibenwischer sind nur eine Spielerei.
  • Einfahrt in den Bahnhof. Der Regio bremst schnell genug, ...
  • ...  so dass der Zug rechtzeitig zum Stehen kommt.
  • Der Stromabnehmer lässt sich an- ...
  • ... und ablegen.
  • Abfahrt aus dem Bahnhof
  • Ein Blick auf den Fahrplan versperrt die Sicht.
  • Auf der Strecke von Hagen Richtung Siegen
  • Keine Zugschlussleuchte bei diesem Regio
  • Die Anzeigen im Zug sind größtenteils funktionslos. Der Streckenmonitor links bleibt beispielsweise dunkel.
  • Das Streckendesign ist gelungen.
  • Abfahrt in Paddington mit einem Dieselzug ...
  • ... in Richtung Oxford.
  • In der Perspektive des Zugfahrers ...
  • ... kann sich der Spieler umgucken.
  • Schöne Grafik: Sogar der Schadstoffausstoß ist zu sehen.
  • Train Simulator - Railworks 2010
  • Vorbeifahrt
  • Ansicht der Streckenübersicht
  • Aktiver Scheibenwischer
  • Zugbegegnung
  • Nahverkehr: Fahrgäste steigen ein und aus.
  • Nahverkehrszug
  • Schön detailliert: die Drehgestelle
  • Innenraum
  • Zugbegegnung
  • Die Baureihe 101 ...
  • ... zieht einen IC.
  • Baureihe 101
  • Tempo 200 auf einer Strecke, die eigentlich nicht dafür geeignet ist.
  • Fast 230 km/h. Die Zwangsbremsung bleibt aus, obwohl dies in den Optionen aktiviert wurde.
  • Auch Dampflokomotiven können gefahren werden. Sogar der Schlupf wird simuliert.
  • Störende Anzeigen auch hier
  • Die Anweisungen sind leider notwendig.
Baureihe 143: Beschleunigt schnell, schafft aber keine hohen Geschwindigkeiten

Davon hat das Team von RSC unter Anleitung von Aerosoft fast nichts umgesetzt. Beispielsweise fährt eine Railworks-Lok mit PZB-Regeln durchaus 200 km/h schnell und es gibt die unterschiedlichen Magneten der PZB auf der Strecke, doch sie sind funktionslos. RSC hat es zudem versäumt, die PZB-Anzeigen in der Lok zum Leben zu erwecken, obwohl sie für das korrekte Fahren eines Zuges essenziell sind. Sogar der Totmannknopf fehlt. Bei Railworks kann sich der Spieler entspannt zurücklehnen, parallel Texte schreiben oder die Toilette aufsuchen. All das blieb im Expertenmodus während des Tests ohne Konsequenzen.

Laut Aerosoft ist das Spiel so weit vorbereitet, dass über Erweiterungen eine realitätsnahe PZB-Zugsicherung möglich ist.

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 Spieletest Train Simulator 2010: Schöne Landschaften im ZugsimulatorWenn der Zug für den Bahnsteig zu lang ist 
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as (Golem.de) 19. Jun 2010

Hallo, der Entwickler des Spiels ist RailSimulator.com Limited (RSC) und nicht wie...

honululu-lover 07. Jun 2010

full ack, jimbo. zudem kommt, dass man ja auch noch sicher, wirtschaftlich und pünktlich...

Jimbo Jones 07. Jun 2010

Mit 400 km/h gibts aber keine Signale mehr zu beachten. Der Transrapid fährt...

d3wd 06. Jun 2010

Ah ich habs. ~ http://minify.me/?rynhrt ~ ~d3wd~

d3wd 06. Jun 2010

Dann spare schonmal für ein Flugticket, die E3 in Los Angeles geht ja bald los. ~d3wd



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