Micropayment

Wie Kachingle mit Kleingeld die Welt verändern will

Menschen sind bereit, im Internet freiwillig Geld zu zahlen - das ist die Grundannahme von Mikrobezahlsystemen wie Flattr und Kachingle. Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos erklärte Golem.de, warum sozialer Druck bei ihrem System hilfreich ist.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer
Micropayment: Wie Kachingle mit Kleingeld die Welt verändern will

Man hatte sie gewarnt, in Deutschland brauchten die Dinge im Internet immer sehr viel Zeit. "Stimmt gar nicht!", sagt die US-Amerikanerin Cynthia Typaldos bei ihrem Besuch bei Golem.de. Sie ist Gründerin des Micropaymentdienstes Kachingle, der seine Basis im Silicon Valley hat. Kachingle gibt es seit Ende vergangenen Jahres, die Betaphase ist mittlerweile abgeschlossen und ausgerechnet besonders viel Deutsche interessieren sich dafür.

Inhalt:
  1. Micropayment: Wie Kachingle mit Kleingeld die Welt verändern will
  2. Kachingle versus Flattr

Von den 219 Top-Sites, die schon einen Kachingle-Button haben und Geld über den Dienst bekommen, liegt das deutsche Blog Carta.info mit etwa 70 Unterstützern auf Platz eins. "Von unseren erfahrenen Mitarbeitern haben vier europäische Wurzeln, drei davon sind ursprünglich aus Deutschland", erzählt Typaldos, als könnte das die deutsche Vorreiterrolle erklären. Doch sie vermutet noch einen anderen Grund: "Den Amerikanern geht es immer nur darum, das große Geld zu machen".

Das kleine Geld machen

Zwar geht es bei Kachingle durchaus darum, Geld zu machen, doch es ist eher das kleine Geld. Wer mitmachen will, zahlt unterschiedslos fünf US-Dollar pro Monat für eine Art Abonnement. Dieses Geld wird anschließend an die Internetangebote verteilt, auf denen der Nutzer einen Kachingle-Button aktiviert, weil ihm etwas gefällt. Wie viel eine Seite von den fünf Dollar bekommt, hängt davon ab, an wie vielen Tagen der Nutzer wiederkommt. "Ein einfacher Algorithmus, der auf Besuchstagen basiert", beschreibt Typaldos. Carta hat immerhin knapp über 200 US-Dollar eingenommen, wie - Transparenz muss sein - "auf den Penny genau" öffentlich nachzulesen ist.

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Kachingle versus Flattr 
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Tabletick 27. Aug 2010

Ja, ja.. I just close any video immediately when I starts with commercials. No video can...

Kevin Gelking 13. Aug 2010

Ich hab' genau das gleiche Problem bei paypal, witzig nur, dass die gleiche Zahlung von...

ThSpeck 07. Jun 2010

Hier gibts nichts zu lesen.

Der Kaiser! 07. Jun 2010

Das Problem hierbei ist: Wer macht den ersten Schritt?

Der Kaiser! 07. Jun 2010

Ist mir Wurscht.. Den Grundgedanken find ich gut. Allerdings will ich sowas im Browser...



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