Tonrestaurierung: Filme sollen mit Magix Videoton Cleaning Lab besser klingen
Die Software besitzt einige Filter und Regler, die Windgeräusche, Kamerageräusche, Netzbrummen, defekte Stereospuren, zu scharfe S-Laute in der Sprache, Popgeräusche, Huster, Klatscher oder zu leise Stellen im Film entfernen sollen.

Der Einsteigermodus soll die Tonreparatur automatisch auf das ausgewählte Video anwenden, während der Expertenmodus den Weg zu den Schiebereglern der einzelnen Filter freigibt. Wer will, kann die Tonspur in einem Spektrogramm darstellen. Die Frequenzlautstärke wird farblich codiert dargestellt. Identifizierte Störgeräusche lassen sich mit Hilfe der Maus markieren und dann dämpfen.
Beim Bearbeiten der Tonspur wird das Video in einem Fenster eingeblendet. Das soll die Orientierung erleichtern. Magix Videoton Cleaning Lab unterstützt beim Import folgende Videoformate: (DV-)AVI, MPEG-2, MPEG-4 (mit AVCHD), Quicktime, WMV und MXV. Dazu kommen die Audioformate WAV, MP3, WMA, AIF, OGG und FLAC.
Die restaurierten Videos lassen sich in gleichen Formaten auch wieder exportieren, wobei die Verarbeitung von MPEG-4 und MPEG-2 eine kostenlose Erstaktivierung erforderlich macht. Wer MP3s exportieren will, benötigt den Windows Media Player ab Version 10 auf seinem System.
Magix Videoton Cleaning Lab(öffnet im neuen Fenster) läuft ab Windows XP und kostet rund 50 Euro. Das Programm kann online erworben und heruntergeladen werden.



