Abo
  • Services:

Begehrter Codecanbieter

DivX Inc. für 323 Millionen US-Dollar verkauft

DivX Inc. wird von Sonic Solutions übernommen. Das Management von DivX Inc. wird die Firma nach der Übernahme verlassen. Sonic Solutions ist besonders an DivXs Kontakten zu Elektronikherstellern interessiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Begehrter Codecanbieter: DivX Inc. für 323 Millionen US-Dollar verkauft

DivX Inc. ist für 323 Millionen US-Dollar in bar und Aktien von dem Softwareunternehmen Sonic Solutions gekauft worden. Die Aktie des Codecanbieters wird damit mit 9,83 US-Dollar bewertet, was 41 Prozent über dem letzten Schlusskurs liegt. Sonic erwartet, dass die Übernahme, die voraussichtlich im September 2010 abgeschlossen werden soll, das bereinigte Ergebnis im Finanzjahr 2012 potenziell verdoppelt. Sonic Solutions ist besonders an DivXs Geschäftskontakten zu über 150 Elektronikherstellern interessiert, hieß es weiter.

Stellenmarkt
  1. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  2. Robert Bosch GmbH, Ditzingen

Das aktuelle Managementteam von Sonic wird das vereinigte Unternehmen führen. DivX-Chef Kevin Hell, Finanzchef Dan Halvorson und andere Topmanager von DivX Inc. werden bei der Integration helfen, bekommen aber keinen Posten im Management von Sonic.

Sonic Solutions wurde 1986 von früheren Beschäftigten von Lucasfilm gegründet und stellt Software für digitale Medien her. Das US-Unternehmen besitzt verschiedene patentierte Technologien sowie eine Media-Engine, die in mobilen Endgeräten, Set-Top-Playern und Retail-Kiosksystemen zum Einsatz kommt. Im Endkundenbereich sind die bekanntesten Produkte Cinemanow, Cineplayer, MyDVD, Photoshow, Photosuite, Recordnow und Toast. An professionelle Nutzer richten sich BD Powerstation, Cinevision, Creator und Scenarist.

DivX Inc. bekanntestes Produkt ist seine Codecsoftware, die Videos auf verschiedenen Wiedergabegeräten verfügbar macht. Im Jahr 2009 kamen 70 Prozent des Umsatzes von DivX Inc. aus der Lizenzierung des Codecs an Gerätehersteller und Hersteller integrierter Schaltungen. Samsung steuerte 13 Prozent zum Umsatz bei, von Sony kamen 12 Prozent. Im Mai 2010 gab das Unternehmen bekannt, dass über 300 Millionen verkaufte, zertifizierte Geräte DivX-Filme wiedergeben könnten. Dazu zählen DVD-Player, Blu-ray-Player, Digitalfernseher, Handys, Spielekonsolen und andere Unterhaltungselektronik. Im August 2009 nannte DivX Inc. noch eine Zahl von rund 200 Millionen verkauften DivX-zertifizierten Geräten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  3. (heute u. a. Creative PC-Lautsprecher 99,90€, Samsung UE-65NU7449 TV 1199,00€)
  4. 269,00€

DivXviD 03. Jun 2010

wie jetzt ich denk du findest DivX nutzlos?

Keimax 03. Jun 2010

wär ich hochzufrieden. Ich weiss nich warum, aber DivX Videos buffern bei mir allesamt...

immer wieder... 02. Jun 2010

in der finanzwelt (ja, in der deutschen) ist "bar" ein absolut üblicher begriff und hat...

Crass Spektakel 02. Jun 2010

Dafür verwendet aber niemand DivX. Wirklich relevant ist nur die MPEG4-Implementierung...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams erkunden wir die offene Welt und tunen einen Audio RS 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2) Video aufrufen
LittleBits Hero Inventor Kit: Die Lizenz zum spaßigen Lernen
LittleBits Hero Inventor Kit
Die Lizenz zum spaßigen Lernen

LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Von Alexander Merz


    Desktops: Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux
    Desktops
    Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux

    Um Vorschaubilder von obskuren Datenformaten anzeigen zu lassen, gehen Entwickler von Linux-Desktops enorme Sicherheitsrisiken ein. Das ist ärgerlich und wäre nicht nötig.
    Ein IMHO von Hanno Böck

    1. Red Hat Stratis 1.0 bringt XFS etwas näher an Btrfs und ZFS
    2. Nettools Systemd-Entwickler zeigen Werkzeuge zur Netzkonfiguration
    3. Panfrost Freier Linux-GPU-Treiber läuft auf modernen Mali-GPUs

    HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
    HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
    Es kann nur eines geben

    Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
    2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
    3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

      •  /