Grafik für Kontaktlinsenträger

Für weniger Freude sorgen ein paar Designmängel: So existieren zu wenig Speicherpunkte, und die sind auch noch ungünstig positioniert; sogar in der PC-Version ist kein manuelles Speichern möglich. Um außerdem mit Pistole, Schrotflinte oder Sturmgewehr zu zielen, muss der Spieler seinen Protagonisten gelegentlich gegen jede Intuition positionieren. Und wer - beispielsweise um seine Gesundheit wieder aufzufüllen - versehentlich einen Levelabschnitt verlässt, findet bei der Rückkehr alle Gegner putzmunter wieder neu vor.

  • Michael Thorton im Kampf gegen arabische Terroristen.
  • Unter Zeitdruck muss der Spieler Zahlenreihen finden, um Computer zu hacken.
  • Mütze, Barrett oder keine Kopfbedeckung - die Charaktergeneration.
  • Die Hack-Angriffe sind auf PC schwierig zu bedienen.
  • Thorton kämpft wahlweise mit Waffen gegen Feinde...
  • ... oder er spezialisiert sich auf Nahkampfattacken.
  • Das Kreismenü pausiert das Spiel zur Auswahl von Waffen oder Fähigkeiten.
  • In zahlreichen Dossieres und E-Mails gibt es Hintergrundinfos.
  • Eine einfache Karte zeigt den Level im Überblick.
  • Nach und nach baut Thorton seine Fähigkeiten aus.
  • Waffen lassen sich mit zahlreichen Upgrades ausstatten.
  • Anfangs erwacht der Protagonist in einer Trainingseinrichtung.
  • Vor Spielstart steht die Entscheidung über die Klasse an.
  • Das Knacken von Schlössern funktioniert auf Konsole meist problemlos.
In zahlreichen Dossieres und E-Mails gibt es Hintergrundinfos.
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Die größte Stärke von Alpha Protocol fällt anfangs kaum auf, im Verlauf dann aber immer mehr: Mike Thornton beeinflusst mit seinen Entscheidungen den Fortgang der Geschehnisse stärker als in vergleichbaren Titeln. Das macht er vor allem im Dialogsystem: Während die Unterhaltungen - harmlose Plaudereien ebenso wie Verhöre mit vorgehaltener Waffe - ablaufen, kann der Spieler immer wieder das Verhalten von Thornton beeinflussen. Unter Zeitdruck bestimmt er durch Knopfdruck, dass sich der Agent aggressiv verhält, neugierig nachfragt, Witze reißt oder ablehnend reagiert - und gelegentlich sogar, dass er sein Gegenüber spontan exekutiert.

Der überwiegende Rest des Rollenspielsystems entspricht den Genrestandards: Nach und nach lassen sich die Fertigkeiten von Thornton ausbauen, etwa der Umgang mit bestimmten Schießprügeln oder seine Schleich- und Tarnfähigkeiten. Außerdem gibt es ein sehr umfangreiches Waffen- und Zubehörsystem: Mit genug Kleingeld lässt sich auch eine einfache Pistole zur Hightech-Knarre aufrüsten.

Grafisch macht Alpha Protocol trotz Unreal-Engine keine allzu gute Figur. Die Zwischensequenzen sehen okay aus und sind gut animiert und geschnitten. In den Missionen selbst geben aber oft matschige Texturen, künstliche Farben und Umgebungen mit sehr wenigen Details den Ton an. Fast schon lächerlich unglaubwürdig wirkt die Tiefenunschärfe: Wenn das Programm den Fokus von nah auf fern wechselt, wirkt das, als ob sich Thornton mitten im Einsatz mit verrutschenden Kontaktlinsen herumärgern muss.

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 Spieletest Alpha Protocol: Agentenkrimi für EntscheiderKopierschutz kein Problem für Agenten 
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Yoschi 15. Jun 2010

Soll aber in ersten Quartal 2011 kommen. Habt aber nicht von mir...

Der Kaiser! 15. Jun 2010

Schleicher, das sind doch die Dinger die besonders stinken..

ps 03. Jun 2010

offensichtlich erst schiessen und dann fragen :)

cmi 02. Jun 2010

..scheinen leider ein fluch von obsidian zu sein. zumindest ich verbinde mit denen...



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