QuitFacebookDay.com: Das Ausstiegskollektiv
Wegen der verschiedenen Datenpannen und wegen genereller Datenschutzprobleme bei Facebook gab es viel Kritik, viele Austrittsdrohungen und ein großes öffentliches Interesse an sicheren, freien sozialen Netzwerken , wie es etwa Diaspora einmal werden will. Facebook hat mittlerweile zwar seine Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre verbessert und vereinfacht, doch die auf QuitFacebookDay.com(öffnet im neuen Fenster) gemeldeten Menschen werden vermutlich trotzdem austreten.
Das Facebook-Ausstiegskollektiv hat in den letzten Tagen nur wenig Zulauf erhalten. Doch am letzten Tag vor dem gemeinsamen Facebook-Ausstieg steigen die Zahlen langsam, aber stetig. Und so werden es wohl bald deutlich über 30.000 Nutzer sein, die Facebook am 31. Mai 2010 verlassen und ihre Accounts kündigen wollen. Für viele soziale Netzwerke wäre das eine Katastrophe, bei den 400 Millionen Nutzern von Facebook ist das jedoch – noch – eine verschwindend geringe Zahl.
Im Kommentarbereich von QuitFacebookDay.com wird derweil darüber gestritten, ob der Ausstieg albern ist, ob Facebook mehr für Sicherheit tun muss und ob nicht soziale Netzwerke generell zutiefst unsozial sind. In einem Teil der Kommentare ist zudem zu lesen, dass Nutzer längst gekündigt haben. Dabei ist es keine ganz einfache Aufgabe, den eigenen Facebook-Account zu löschen(öffnet im neuen Fenster) ; sofern das die verbesserten Facebook-Privatsphäre-Einstellungen noch erstrebenswert erscheinen lässt.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.