Abo
  • Services:

OLPC

Ein Tablet für jedes Kind

Die Stiftung OLPC will ihren nächsten Bildungsrechner auf der CES Anfang kommenden Jahres vorstellen. Der XO-3 wird ein Tablet, das auf dem Moby des US-Herstellers Marvell beruht.

Artikel veröffentlicht am ,
OLPC: Ein Tablet für jedes Kind

Ende 2009 hat die Stiftung One Laptop Per Child (OLPC) einen Tablet, den XO-3, angekündigt. Inzwischen hat die Stiftung einen Hersteller für das Gerät gefunden: Der US-Hardwarehersteller Marvell soll das Gerät bauen.

XO-3 kommt Anfang 2011

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Allerdings gibt es einige Änderungen im Plan: So wird der XO-3 auf dem Tablet Moby basieren, das Marvell für Schüler und Studenten entwickelt hat. Vorteil dieser Lösung: OLPC und Marvell wollen das Gerät schon auf der CES im Januar 2011 vorstellen. Ursprünglich war der XO-3 erst für das Jahr 2012 vorgesehen.

  • Moby, das Tablet von Marvell (Foto Marvell)
Moby, das Tablet von Marvell (Foto Marvell)

Das Tablet soll über einen Marvell-Armada-610-Prozessor verfügen sowie über einen leistungsfähigen Grafikchip, der die Darstellung von Full-HD-Videos (1080p) und 3D-Grafiken ermöglicht. Mit einer Foto- und einer Videokamera können die Schüler stehende und bewegte Bilder aufnehmen oder Videotelefonate durchführen. Mit dem Internet verbindet sich das Gerät drahtlos per WLAN (802.11n). Eine weitere drahtlose Schnittstelle ist Bluetooth. Trotz der Ausstattung zeichnet sich der XO-3 laut Hersteller durch einen geringen Energieverbrauch aus: Das Tablet soll 1 Watt pro Stunde aufnehmen - ein Fünftel dessen, was der erste XO aufnimmt.

Vibrierender Bildschirm

Zum Schreiben von Texten und anderen Hausaufgaben steht den Schülern eine virtuelle Tastatur zur Verfügung, die sich praktisch an jede Sprache der Welt anpassen lässt. Die virtuellen Tasten sollen bei Berührung vibrieren und so dem Nutzer eine Rückmeldung über seine Eingabe geben.

Marvell selbst will das Tablet mit Android, Ubuntu oder Windows Mobile anbieten. Die OLPC-Version soll jedoch mit dem offenen Sugar-System ausgeliefert werden, das auch schon auf den Vorgängern installiert ist.

Die ersten Geräte sollen allerdings mit Android bestückt sein. Diese will OLPC in den Industrieländern verkaufen. So will die Stiftung Geld sammeln, um die Rechner in den Entwicklungsländern günstiger machen zu können. Dort soll der XO-3 75 US-Dollar kosten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. 39,99€ statt 59,99€

huahuahua 31. Mai 2010

Jaja, der Eigennutz hat dann wohl doch gesiegt! Statt einfach mal zuzugeben, dass man...

Fuchur 31. Mai 2010

LOL ... als ob die PDFs nur ein paar Euro kosten! Die ganzen Zeitungsverleger zeigen doch...

mrmr 31. Mai 2010

Ich denke man sollte PC's mit Kurbeln machen, dann kommt Strom rain, auch am...

ichichich 29. Mai 2010

Die Probleme der dritten Welt ließen sich nur lösen wenn die Menschen auch Zugang zum...

sport-unterricht 29. Mai 2010

Leistungs-Optimierung und Potential-Erkennung und Optimierung ist nichts unredliches...


Folgen Sie uns
       


Wacom Intuos im Test

Das Wacom Intuos ist klein und kompakt - fast schon untypisch für Wacom-Geräte. Gerade angehende digitale Künstler freuen sich über die präzise Stifteingabe zu einem erschwinglichen Preis. Allerdings gibt es auch Nachteile - weniger Makrotasten und fehlende Touch-Eingabe gehören dazu.

Wacom Intuos im Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

    •  /