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Fedora 13 im Test: Goddard prescht mit Nouveau-3D vor

Viele Updates

Die nach der Installation gestartete Softwareaktualisierung brachte auch gleich einen neuen Linux-Kernel in der Versionsnummer 2.6.33.4 mit, der bereits vom Entwicklerteam angekündigt worden war. Wenige Stunden nach der Freigabe der finalen Version schaufelte der Updatemanager bereits über 100 Aktualisierungen auf den Rechner.

Die beiliegenden Desktopapplikationen bringen viel Innovatives mit: Beispielsweise kommt der Videoplayer Totem unter Fedora auch mit DVB-Fernsehen zurecht. Über einen angeschlossenen DVB-T-Stick konnten wir problemlos eine Kanalliste erstellen, selbst EPG-Daten lieferte Totem danach. Allerdings zeigte weder Totem noch die testweise installierte Multimediaanwendung Kaffeine ein Bild - und das trotz der Installation der proprietären Nvidia-Treiber.

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  • Der Desktop von Fedora 13
  • Das Büromenü
  • Die Grafikanwendungen
  • Die Internetapplikationen
  • Die Spiele
  • Die Systemwerkzeuge
  • Das Zubehör
  • Der Firefox-Browser in Fedora 13
  • Für Twitter-Nachrichten steht Pino zur Verfügung.
  • Mit Shotwell können Bilder archiviert und bearbeitet werden.
  • Der Totem-Media-Player kommt auch mit DVB-Geräten klar.
  • Der Bildschirm blieb allerdings schwarz, auch bei seinem KDE-Pendant Kaffeine.
  • Die Repositories sind gut gefüllt, etwa mit Büroanwendungen, ...
  • ...Programmierwerkzeugen, ...
  • ...Virtualisierungssoftware, ...
  • ...Serveranwendungen...
  • ...oder zusätzlichen Multimediaprogrammen.
  • Der Networkmanager kann jetzt auch über die Kommandozeile gesteuert werden.
  • Ein neuer Linux-Kernel liegt bereits als Update vor.
  • Das neue Farbverwaltungswerkzeug
  • Die Benutzerverwaltung in neuer Version
  • Der Installer Anaconda wurde überarbeitet.
  • Die Entwickler haben Anaconda mit nützlichen Hinweisen versehen.
  • Das Partionierungswerkzeug bietet zahlreiche Vorlagen.
  • Standardmäßig installiert sich Fedora in LVM-Partitionen.
  • Die Installation von der Live-CD dauert nur wenige Minuten.
  • Bereits wenige Stunden nach Erscheinen standen etwa 100 Updates zur Verfügung.
Der Totem-Media-Player kommt auch mit DVB-Geräten klar.

Gut gefallen hat uns die aufgeräumte und durchdachte Oberfläche der Benutzerverwaltung. Die neue grafische Farbverwaltung für den Abgleich von Monitor, Drucker und Scanner ist eine längst überfällige Funktion in Linux-Distributionen, hier hat Fedora abermals die Nase vorn. Auch die Festplatten- und Partitionsverwaltung Palimpsest wurde erneut erweitert und kommt jetzt besser mit RAID- und LVM-Partitionen zurecht. Damit mausert sich Palimpsest mit seiner aufgeräumten grafischen Darstellung nicht nur für Linux-Einsteiger zu einem unverzichtbaren Werkzeug.

Nicht zufriedenstellend war allerdings die Unterstützung für "neuere Modelle" wie iPods, iPod touchs und iPhones, von der in den Release-Notes zu lesen ist. Ein iPod touch wurde vom System zwar erkannt und tauchte in der neuen Bildverwaltung Shotwell als Gerät auf. Allerdings konnte Shotwell Bilder vom iPod nicht einlesen und auch nicht auf das Gerät übertragen. Im Musikplayer Rhythmbox tauchte das Gerät gar nicht erst auf.

Fazit

Es gibt sehr gute Gründe für Administratoren und Entwickler, Fedora 13 als Produktivsystem zu installieren. Fedora ist nach wie vor ein innovatives System, das sich vor allem an versierte Anwender richtet. Allerdings zeugen die zahlreichen Fehler und Unzulänglichkeiten diesmal von einer etwas hektischen Freigabe der aktuellen Version.

Die Fehler und Mängel können zwar meist behoben werden, doch dazu bedarf es tiefgreifender Linux-Kenntnis. Einsteiger, die Fedora ausprobieren wollen, sollten eine der nächsten Zusammenstellungen abwarten, die naturgemäß weitere Updates und Reparaturen mitbringen werden.

Eine detaillierte Liste aller neuen Funktionen haben die Entwickler in den entsprechenden Release-Notes zusammengefasst. Die aktuelle finale Version steht bislang als Liveversion wahlweise mit dem Gnome-, XFCE-, LXDE- oder dem KDE-Desktop zum Download zur Verfügung. Alle Versionen sind wahlweise als 32- oder 64-Bit-Varianten zu haben.

 Mehr Treiber für Grafikkarten

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spanther 01. Jun 2010

Ja genau, weil die Software nicht reibungslos Fehlerfrei funktioniert, ist nun der User...

Anonymer Nutzer 31. Mai 2010

Dass das in der Freizeit geschieht, begruendet mMn eher die Schlampigkeit, als diese...

Mar 31. Mai 2010

Habe selbst den NOUVEAU Treiber in Fedora 13 aktiviert. Sogar den als EXPERIMENTAL...

DebianKillsFedora 30. Mai 2010

Pf Kinos sind eh fürn A***. Überteuert, alle sind Laut und ich kann nicht auf Pause drücken.

spanther 30. Mai 2010

Nicht ganz so leicht einzurichten wie Ubuntu. Auch sind mir Kernel Errors aufgefallen...



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