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Adaptive Memory: selbst lernender Cache

Das Adaptive Memory funktioniert auf der Ebene der Blöcke der Festplatte: Was häufig gelesen wird, landet im Flash. Die Algorithmen brauchen dafür aber etwas Training, beim ersten Bootvorgang eines frisch auf die Momentus XT kopierten Windows-Images stellt sich noch keine Beschleunigung ein, spätestens aber nach dem dritten Neustart des Systems. Gleiches gilt laut Seagate auch für Anwendungen, die nach einigen Tagen deutlich schneller starten sollen.

  • Seagates Benchmarks, allerdings von einem anderen Notebook
  • Adaptive Memory lernt PCMark
  • Drei Linien der Serie Momentus
  • Daten der Momentus XT
  • I/O Meter liefert unsinnige Werte.
  • Seagate hält die XT für das beste Upgrade.
  • Seagate Momentus XT - der Flash-Cache ist unsichtbar.
  • Seagate Momentus XT
  • Seagates Benchmarks in höherer Auflösung und geschärft
Adaptive Memory lernt PCMark
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Ein anderer Seagate-Mitarbeiter berichtete, sein mit Autostartprogrammen vollgestopftes Windows XP brauchte nach dem Wechsel auf das neue Laufwerk zum Starten nur noch 2,5 statt vorher 5 Minuten. Durch diesen Lerneffekt sind auch übliche Benchmarks auf der Momentus XT erst nach mehreren Durchläufen schneller, blockweises Lesen von kleinen Dateien fängt der Flash-Speicher sogar vollständig ab, so dass sich dabei praxisferne Werte ergeben.

Besser zeigen den Lerneffekt von Adaptive Memory laut Seagate Benchmarks, die tatsächlich mit Dateien des Betriebssystems und den Anwendungen umgehen. Ein solcher ist die HDD Suite aus PCMark Vantage, die vom Booten über das Starten von Programmen reproduzierbar das tut, was auch der Anwender macht. Auf Seagates Testnotebook stieg der Wert des Tests von unter 4.000 auf knapp 7.000 Punkte - allerdings erst nach vier Durchläufen; bereits beim zweiten Test gab es aber die größte Steigerung auf über 6.000 Punkte.

Seagate führte die Momentus XT im Vergleich mit Intels SSD X25-M (Postville) und einer hauseigenen Momentus 7200.4 auch mit einem Skript vor. Dieses wurde direkt nach dem Booten von Windows 7 auf sonst identischen Asus-Notebooks aus der Serie G73 per Autostart ausgeführt. Das Skript startete danach mehrere Anwendungen wie Adobe Premiere Elements, Crysis Warhead und iTunes. Der Rechner mit der SSD war damit nach rund zweieinhalb Minuten fertig.

Nur gut 20 Sekunden länger brauchte das Notebook mit der Hybrid-Festplatte, der Rechner mit der Festplatte ohne Flash-Cache war erst nach knapp vier Minuten fertig. Damit ist die Momentus XT nur wenig langsamer als eine Mittelklasse-SSD, aber in etwa ein Drittel schneller als Notebookfestplatten mit 7.200 U/Min.

 Seagate Momentus XT: SSD-Tempo zum Preis einer Festplatte?Kein Eingriff durch den Anwender möglich 
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ibex 18. Aug 2011

Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher ist dieser Flash-Cache beim booten des Systems aber...

Crass Spektakel 20. Jun 2010

Basic Linux läuft auch von einer einzelnen Diskette und meine selbstgeschusterte AmigaOS1...

AxxxM 09. Jun 2010

Hier ist ein interessantes Video, welches die Geschwindigkeit beider...

nie (Golem.de) 01. Jun 2010

Wie im Artikel steht: Das OS sieht von dem Flash-Cache rein gar nichts. Der Cache...

Sigaerkenner 31. Mai 2010

Na, Siga? Wieder mal wirres Geblubber ablassen? Diesmal konnte man tatsächlich einen Satz...


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