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Sharegrove

Facebook kauft Privacy-Startup und schließt es

Facebook hat Sharegrove, ein kleines Startup gekauft, das auf den privaten Datenaustausch über Facebook Connect spezialisiert ist. Offenbar ist der Betreiber nur an den Entwicklern interessiert, denn der Dienst wird in wenigen Tagen eingestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Sharegrove: Facebook kauft Privacy-Startup und schließt es

Der Private-Space-Anbieter Sharegrove ist von Facebook gekauft worden und stellt den Geschäftsbetrieb ein. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Sharegrove erklärte: "Wir sind froh, bekanntgeben zu können, dass wir mit Facebook eine Vereinbarung zur Übernahme unserer Unternehmenswerte erzielt haben. Wir werden Teil des Facebook-Entwicklerteams." Mit der Übernahme wird der Geschäftsbetrieb von Sharegrove zum 1. Juni 2010 komplett eingestellt. Die gespeicherten Nutzerdaten würden komplett gelöscht. Anmeldungen zu dem Dienst seien ab sofort nicht mehr möglich, hieß es.

Sharegrove mit Sitz im kalifornischen San Mateo hatte seinen Dienst im Herbst 2009 erstmals vorgestellt. Das Startup wurde bisher von Elm Street Ventures finanziert. Die Firma war in Verhandlungen für eine nächste Finanzierungsrunde, als Facebook sein Übernahmeangebot machte, hieß es.

Sharegrove erlaubt Nutzergruppen, vertraulich zu kommunizieren. Mit allen Teilnehmern können gleichzeitig Links, Bilder, Videos und Texte ausgetauscht werden. Der Dienst basiert auf dem Facebook-Connect-Service, einem Anmeldedienst, der es registrierten Nutzern ermöglicht, ihre Daten auf anderen Websites zu verwenden, ohne sich dort registrieren zu müssen.

Für Facebook ist dies die nächste Übernahme seit dem Kauf des Foto-Sharing-Dienstes Divvyshot im April 2010, bei dem die Nutzer gemeinsame Alben anlegen können. Zuvor hatte Facebook mit Octazen Solutions ein kleines Unternehmen gekauft, das Tools für den Import von E-Mail-Kontakten in soziale Netzwerke anbietet. Die Invite Engine von Octazen Solutions erlaubt das Importieren von Kontakten aus Webmailkonten in die Freundeslisten in sozialen Netzwerken. Im August 2009 übernahm Facebook Friendfeed, eine von ehemaligen Google-Beschäftigten gegründete Firma. Mit Friendfeed lassen sich die Aktivitäten von Freunden und Bekannten auf verschiedenen sozialen Plattformen verfolgen. Im Juli 2007 kaufte Facebook Parakey und holte damit zwei der Begründer des Webbrowsers Firefox ins Unternehmen.



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selbstseltsam 28. Mai 2010

Ich hab mir seinen Post nochmal durchgelesen. Das mit dem Autismus könnte hinkommen...

Immanuel B. 27. Mai 2010

Also ich nutze jetzt Facebook einfach weil es viel einfacher und auch für den PageRank...

Tony_s 27. Mai 2010

verklag doch den zuckerberg, ich würd dir den erfolg gönnen und wünschen ;)


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