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iPad: FAZ-Herausgeber kritisiert Apples Geschäftspolitik

Mit harschen Worten begleitet der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher den bevorstehenden Deutschlandstart von Apples iPad. Er kritisiert dabei nicht das Gerät selbst, sondern Apples Geschäftspolitik hinter dem iPad.
/ Ingo Pakalski
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FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher
FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher

Alles rund um das iPad "klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Gerätes, als vielmehr nach Schaffung und Gründung eines Staates", schreibt Schirrmacher in einem Gastbeitrag für das Musikmagazin Rolling Stone(öffnet im neuen Fenster). Das iPad bezeichnet er wegen der Geschlossenheit des Systems als eine "Insel im Strom des Geschehens". Er befürchtet, dass Apple der autoritäre Herrscher auf dieser Insel sein wird.

Apple iPad – Test von Golem.de
Apple iPad – Test von Golem.de (05:53)

Verwundert zeigt sich Schirrmacher darüber, dass das Vorgehen Apples bislang keinen Aufstand der öffentlichen Meinung nach sich gezogen hat. Er ist sich sicher, dass es noch vor Jahren dazu gekommen wäre, hätte Apple solche Pläne früher verkündet. Denn Apple wolle auf Inhalte Einfluss nehmen oder sich zumindest vorbehalten, über sie mitzuentscheiden.

Auch Golem.de hatte im Test die Geschlossenheit des iPad-Systems kritisiert.


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