• IT-Karriere:
  • Services:

Chipimplantate

Mark Gasson hat einen Computervirus in sich

Ein britischer Wissenschaftler hat einen Chip, der in seine Hand implantiert ist, mit einem Virus infiziert. Ziel ist des Experimentes ist, Gefahren für RFID-Implantate aufzuspüren.

Artikel veröffentlicht am ,
Chipimplantate: Mark Gasson hat einen Computervirus in sich

Mark Gasson ist der erste Mensch, der mit einem Computervirus infiziert ist: Der britische Wissenschaftler hat auf den Funkchip, den er im Körper trägt, einen Computervirus geladen. Ziel des Projektes ist, die Auswirkungen und Gefahren von Computerimplantaten wie Herzschrittmachern zu erforschen.

Chip in der Hand

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Fürth
  2. operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main, München

Gasson hatte sich im vergangenen Jahr einen RFID-Chip in seine linke Hand implantieren lassen - vergleichbar jenen, die Tieren eingesetzt werden, um sie zu identifizieren. Damit kann er beispielsweise sein Mobiltelefon entsperren oder er bekommt Zutritt zu seinem Büro an der Universität im britischen Reading.


Auf diesen Chip hat der Wissenschaftler kürzlich einen Virus geladen. Als die ihn umgebenden Computersysteme den Chip auslasen, wurde der Virus übertragen und das System damit infiziert. Falls dieses System mit anderen System vernetzt gewesen wäre, hätte sich die Schadsoftware weiter verbreiten können.

Virus im Herzschrittmacher

Gasson geht es allerdings weniger darum, als menschlicher Virus fremde Computersysteme zu infizieren, sondern um die Implantate. Diese Funkchips seien heute zu kleinen Computern geworden, erklärt der Forscher. Sie könnten Daten speichern oder verändern, kommunizieren und einfache Rechenoperationen durchführen. Und wie große Computer könnten auch sie mit Viren infiziert werden. Diese Gefahr müsse berücksichtigt werden, um vor allem medizinische Implantate abzusichern.

Wissenschaftler entwickeln intensiv an unterschiedlichsten Chips, die Patienten zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Dazu gehören Herzschrittmacher, Innenohr- oder Augenimplantate. Andere Forscher, wie etwa der US-Futurologe Ray Kurzweil, träumen davon, den Menschen durch eingesetzte Chips zu verbessern.

Gasson will die Ergebnisse seines Selbstversuches Anfang Juni auf dem "International Symposium on Technology and Society" vorstellen. Die Konferenz, die vom internationalen Ingenieursverband IEEE veranstaltet wird, findet vom 7. bis 9. Juni in Wollongong im australischen Bundesstaat New South Wales statt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)

Anonym 06. Jun 2010

Die Frage ist dennoch äußerst interessant. Wir sind in der Zukunft und unsere eingebauten...

joho 28. Mai 2010

wie laecherlich und peinlich musst du irgendwas kompensieren?¿?

leser123456789 28. Mai 2010

Das ist ein schwieriges Thema mit zwei Gesichtern. Einerseits kann ein Mensch dadurch...

Internetgeblubber 28. Mai 2010

Richtig. Und jetzt? Oder wolltest du einfach mal was komplett themenfremdes sagen?

irgendjemand 27. Mai 2010

ymmd


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
Pixel 4a 5G im Test: Das alternative Pixel 5 XL
Pixel 4a 5G im Test
Das alternative Pixel 5 XL

2020 gibt es kein Pixel 5 XL - oder etwa doch? Das Pixel 4a 5G ist größer als das Pixel 5, die grundlegende Hardware ist ähnlich bis gleich. Das Smartphone bietet trotz Abstrichen eine Menge.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Schnelle Webseiten Google will AMP-Seiten nicht mehr bevorzugen
  2. Digitale-Dienste-Gesetz Will die EU-Kommission doch keine Konzerne zerschlagen?
  3. Google Fotos Kein unbegrenzter Fotospeicher für neue Pixel

Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

    •  /