Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Desktop Upgrade to Windows 7: Microsoft kritisiert Parallels Migrationstool

Parallels will Windows-Nutzern den Wechsel auf Windows 7 mit der Software Desktop Upgrade to Windows 7 erleichtern. Microsoft ist davon nicht begeistert.
/ Ingo Pakalski
76 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Desktop Upgrade to Windows 7 verspricht, alle Nutzerdaten von einer Windows-Installation in eine neue Windows-7-Installation zu übertragen. Dabei werden zu Windows 7 inkompatible Programme in einer virtuellen Maschine ausgeführt. In der virtuellen Maschine läuft dann die bisherige Windows-Version mit der entsprechenden Lizenz.

Parallels Desktop Upgrade to Windows 7
Parallels Desktop Upgrade to Windows 7 (02:14)

An diesem Punkt stört sich Microsoft erheblich. Denn der Software-Konzern befürchtet, dass viele Käufer der Parallels-Lösung nicht die dafür nötigen Windows-Lizenzen besitzen, berichtet Cnet(öffnet im neuen Fenster) . Über 90 Prozent der Käufer einer Windows-7-Lizenz hätten nicht die Erlaubnis, eine bestehende Windows-Installation auf einen anderen Rechner oder in eine virtuelle Maschine zu übertragen, heißt es von Microsoft.

Darauf reagierte Parallels mit dem Hinweis, dass die Kunden selbst darauf achten müssten, ob die verwendeten Windows-Lizenzen eine Nutzung mit dem Migrationstool erlaubten.

Nach Ansicht von Microsoft kaufen Besitzer eines Windows-Computers oft eine Upgrade-Lizenz von Windows 7. Diese Lizenz erlaube nicht, die bisherige Windows-Installation weiter zu nutzen. Stattdessen müssten Nutzer der Parallels-Software eine Boxversion von Windows 7 erwerben. Auch die zuvor installierte Windows-Version müsste laut Microsoft eine Boxversion sein.


Relevante Themen