Nvidia: Beta-Grafiktreiber für Blu-ray 3D und OpenGL 4.0
Der Betatreiber 257.12 widmet sich vor allem der noch jungen GTX-400-Serie und bringt viele Optimierungen dafür. Kleine Leistungssteigerungen im einstelligen Prozentbereich gibt es bei Spielen wie Call of Duty: Modern Warefare 2, Crysis Warhead, Far Cry 2 und Metro 2033. Das gilt auch für die 3D-Benchmarks Unigine (OpenGL) und 3DMark Vantage (DirectX 10).
Deutlich mehr profitieren Aliens vs. Predator, das erste Crysis, Enemy Territory: Quake Wars und Just Cause 2: Hier werden abhängig von der Auflösung und den Einstellungen bis zu 25 Prozent höhere Bildraten erzielt.
Extremes Anti-Aliasing und OpenGL 4.0
Für hübschere Spielegrafik sollen neue Kantenglättungsmodi für PCs mit drei über SLI verbundenen Grafikkarten sorgen – auf Geforce-200-Gespannen sind dann bis zu 48x-Anti-Aliasing und bei der Geforce-GTX-400-Serie bis zu 96x AA möglich.
Dazu kommen noch neue Audio-, CUDA- und PhysX-Treiber. Bei CUDA lässt sich nun bei mehreren Grafikkarten einstellen, welcher Grafikprozessor welche CUDA-Anwendungen übernehmen soll.
Ab der 257.12 Beta unterstützen GTX-400-Grafikkarten auch OpenGL 4.0 – was etwa für die Unigine-Heaven-Techdemo 2.1 wichtig ist. Bisher unterstützt Nvidia die neue offene Grafikschnittstelle nur in Entwickler-Treibern, noch nicht regulär. Mit der Einführung der neuen 256-Treiberfamilie (Version 256.xx bis 259.xx) wird OpenGL 4.0 dann von Hause aus unterstützt.
Blu-rays in 3D
Ebenfalls neu ist die GPU-Beschleunigung für Blu-ray-3D in Verbindung mit entsprechender stereoskopiefähiger Wiedergabesoftware, etwa von Cyberlink oder Arcsoft. Zu den Hardwarevoraussetzungen zählen Nvidias 3D-Vision-Shutterbrillen, kompatible Displays oder Projektoren sowie Grafikkarten vom Typ Geforce GTX 480, GTX 470, GTX 465, GT 340, GT 330 und GT 320. Nvidia zufolge sollten im PC mindestens Dual-Core-CPUs ab Intel Core 2 Duo oder AMD Athlon X2 stecken. 3D-Blu-ray-Filme gab es bisher nur als Beigaben etwa zu 3D-Fernsehern, das ändert sich jedoch in Kürze. So ist etwa die 3D-Version des Animationsfilms "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" ab 1. Juni 2010 auch separat in den Handel erhältlich.
Für die 3D-Vision-Shutterbrillen gibt es ebenfalls ein aktuelles 3D-Vision-Treiberpaket mit der Versionsnummer 257.12(öffnet im neuen Fenster), das für die Stereoskopie-Darstellung zusätzlich zum Grafiktreiber installiert sein muss. Auf 3D Vision Surround muss noch bis Ende Juni 2010 gewartet werden. Dann soll die nächste Treiberversion veröffentlicht werden, die Stereoskopie auch auf mehreren Displays unterstützen soll.
Der Geforce-Betatreiber 257.12 unterstützt Grafikprozessoren der Serien Geforce 6, 7, 8, 9, 100, 200, 300 und 400 sowie Ion-Grafikkerne. Er steht für Windows 7 und Windows Vista in einer 32-Bit-(öffnet im neuen Fenster) und einer 64-Bit-Ausführung(öffnet im neuen Fenster) zum Download zur Verfügung.
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