Doppel-Linse: Bildsensor von Sony mit neuer Rekordpixeldichte
Jedes einzelne Pixel von Sonys neuem Sensor hat eine Kantenlänge von nur 1,43 Mikrometern. CMOS-Sensoren gibt es bereits mit Pixelgrößen von 1,4 Mikrometern. Der Sony ICX681SQW kann neben Fotos auch Videos mit einer Auflösung von 720p aufnehmen. Serienaufnahmen mit einer deutlich reduzierten Auflösung von 3,55 Megapixeln können mit 5,4 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden.
Schon lange werden Mikrolinsen eingesetzt, die auf dem CCD-Sensor angebracht sind und das Licht konzentriert auf die einzelnen Pixelstrukturen lenken. Sony hat für den neuen Sensor eine Struktur ersonnen, die nicht nur eine, sondern gleich zwei Lagen dieser Mikrolinsen einsetzt. Die neue Linsenschicht besteht aus Millionen nach oben hin konvexer Linsen(öffnet im neuen Fenster). So entstehen kleine Objektive über jedem Pixelelement, die das Licht noch stärker bündeln können.
Lichtempfindlicher und stromsparender als Vorgänger
Obwohl Sony gegenüber dem Vorgänger-Sensor ICX677 mit 1/2,3 Zoll und 12,19 Megapixeln die Pixeldichte beim neuen ICX681SQW noch einmal deutlich erhöht hat, soll die neue Struktur lichtempfindlicher sein. Da zudem die Stärke der Polysiliziumschicht reduziert wurde, benötigen die neuen Sensoren 12 Prozent weniger Strom als der Vorgänger. Dazu kommt, dass der Sensor weniger anfällig für Schmiereffekte(öffnet im neuen Fenster) ist, die bei kontinuierlicher Belichtung von CCD-Sensoren während des Auslesevorgangs entstehen können.
Durch die Zusammenschaltung von vier Pixeln zu einem großen Pixel soll der Sensor außerdem hohe ISO-Empfindlichkeiten erzielen, wobei die Auflösung allerdings auf 3,55 Megapixel sinkt. Dabei können auch schnellere Serienbildaufnahmen gemacht werden: Sony verspricht bis zu 5,4 Bilder pro Sekunde.
Wann erste Digitalkameras mit Sonys neuem CCD-Sensor(öffnet im neuen Fenster) (PDF-Datei(öffnet im neuen Fenster)) auf den Markt kommen, wurde nicht mitgeteilt.



