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Adsense: Google nennt Aufteilung der Werbeeinnahmen

Gut zwei Drittel beziehungsweise gut die Hälfte der Einnahmen bekommen Unternehmen, die an Googles Adsense-Programmen teilnehmen. Überraschend hat unterdessen die US-Wettbewerbsaufsicht die Übernahme des Werbeanbieters Admob durch Google genehmigt.
/ Werner Pluta
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Google hat erstmals bekanntgegeben, wie hoch die Anteile an den Einnahmen mit Onlinewerbung sind, die das Internetunternehmen Verlagen und Websitebetreibern zukommen lässt. Damit wolle Google mehr Transparenz in seine Werbeprogramme Adsense For Content und Adsense For Search bringen, schreibt Neal Mohan, Leiter des Bereichs Produktmanagement, im Google Adsense Blog(öffnet im neuen Fenster) .

Zwei Drittel und die Hälfte

Demnach erhalten Inhalteanbieter, die an dem Adsense-For-Content-Programm teilnehmen, 68 Prozent der Einnahmen, die über die Werbung auf ihren Seiten generiert werden. Diese Aufteilung gelte seit der Einführung des Programms im Jahr 2003, so Mohan. Der Anteil bei der Suchwerbung ist geringer: Hier bekommen die Partner seit 2005 51 Prozent. Seinen eigenen Anteil verwende Google auf die "Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Merkmale" , die dazu beitrügen, dass die Werbeeinnahmen der Partner weiter stiegen.

Bislang hatte Google sich geweigert offenzulegen, wie viel Prozent der Werbeeinnahmen die Partner bekommen und wie viel es selbst bekommt. Das Unternehmen habe sich aber entschlossen, die Zahlen zu veröffentlichen, nachdem ein italienischer Zeitungsverlag Google kürzlich vorgeworfen hatte, seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Pläne dazu hätten schon länger bestanden. Die Vorwürfe seien aber ein guter Anlass gewesen, zitiert die Tageszeitung eingeweihte Quellen.

Wettbewerbshüter genehmigen Admob-Kauf

Gute Nachrichten für Google hatte am Freitag die US-Wettbewerbsaufsicht Federal Trade Commission (FTC): Die Behörde genehmigte den umstrittenen Kauf des Werbeanbieters Admob. Anfang Mai 2010 hatte es noch so ausgesehen, als würde die FTC die Transaktion verbieten . Google hatte im November 2009 bekanntgegeben, dass es Admob für 750 Millionen US-Dollar kaufen wolle.

Admob betreibt eines der größten Netzwerke, das Werbung an Smartphones ausliefert. Deshalb hätten sie anfangs "ernste Bedenken" gegen die Übernahme gehabt, teilten die Wettbewerbshüter mit. Am Ende sahen sie jedoch keine Gefahr, dass der Wettbewerb auf dem schnell wachsenden Markt für mobile Werbung verzerrt werde. Grund sei, dass Google-Konkurrent Apple kürzlich mit iAd ein eigenes Netzwerk für mobile Werbung eingerichtet habe.


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